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09.02.2010

Roman Hanhart (Thurgau)

WordPress für Android

Über Falk, der einen Beitrag bei t3n zum Thema Android und WordPress geschrieben hat, stiess ich auf das Thema WordPress auf Reisen. WordPress geniesst bei mir nicht gerade das vollste Vertrauen, es ist aber bis heute noch immer das Blogsystem (oder Mini-CMS), das meinen Bedürfnissen am nächsten kommt und dabei gleichzeitig minimalen Lernwillen abverlangt. Bequemlichkeit und Gewohnheit spielen dabei sicherlich eine grosse Rolle.

Wie dem auch sei; gemäss Falk liefert automattic seit einigen Tagen ein Verwaltungstool für Android-Geräte. Die Software ist kostenlos, steht unter GPL und kann über den Market bezogen werden. Ich habe mir das Teil angesehen und bin mit der Notiz von Falk einverstanden:

Die Entwickler haben sich bei dieser ersten Version zunächst auf Standard-Funktionen beschränkt, die das Blog-Management von unterwegs ermöglichen sollen.

Es ist tatsächlich sehr simpel gebaut, das Stück Software. Damit lassen sich Kommentare verwalten, Seiten pflegen und Beiträge verwalten und erstellen. Allerdings darf man nicht von einer Backend ausgehen, welches von der Standard-Installation bei einem Desktop-Rechner vorliegt. Die Möglichkeiten bei der mobilen, androidschen Version sind stark reduziert. Aber um mal eben ein paar Kommentare zu verwalten oder bei einem Beitrag Fehler zu korrigieren, reicht es. Ich würde aber damit keine Beiträge erfassen und keine editieren, da beispielsweise die mehrfache Nennung von Kategorien nicht möglich ist. Was passiert mit Beiträgen, welchen mehrere Kategorien zugewiesen sind und die nun mit der androidschen WordPress-Version editiert werden? Ein seichtes Gefühl in der Bauchgegend sagt mir, dass es nicht gut ist, damit Beiträge zu editieren. Um aber das Blog vom Spam und dergleichen frei zu halten, passt das Teil.

Kommentare bearbeiten kann man in der ersten Reiterkarte vom “WordPress-Client” für Android. MIt einem Klick auf einen Kommentar sieht man dann den gesamten Kommentar, hier derjenige von Jens zum Artikel RoundCube.

Mit der mittleren Karte sind die Beiträge zu sehen, zu editieren oder man kann auch neue Artikel erstellen. Ich würde da sehr vorsichtig sein.

Es ist durchaus möglich, dass die Software neue Artikel fehlerfrei in das System einfügt und auch bestehende Beiträge ohne Hindernisse editieren kann. Ich lasse mch aber auf den Test nicht auf diesem Blog ein.

Mit der Vorschau der einzelnen Artikel macht es sich die amerikanische Version noch etwas schwer. Unsere Umlaute kommen verkrüppelt an. Dazu gibt es allenfalls Abhilfe, ist für mich aber nicht wichtig.

Und schliesslich lassen sich mit der dritten Reiterkarte die Seiten ansehen und verwalten, beziehungsweise neue erstellen.

Alles in Allem meine ich, dass dieser erste Wurf von WordPress für Android 1.0 ganz gut gelungen ist. Mit der Absicht, unterwegs die wichtigsten Dinge an einem Blog pflegen zu können, entstand eine schlanke und vor allem leicht zu bedienende Software. Auch wenn ich damit keine neuen Beiträge verfassen werde, lasse ich das Teil auf meinem HTC Magic drauf und werde es unterwegs im Bereich der Kommentar-Moderation sicherlich gut einsetzen können.

Ähnliche Artikel

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von Roman Hanhart am 09.02.2010 07:15 in WordPress


08.02.2010

Christoph Langner (Chrissss)

SourceForge wieder aus aller Welt zu erreichen

Als SourceForge Ende Januar Rogue States (die deutsche Übersetzung “Schurkenstaaten” empfinde ich als unpassend) aussperrte war die Häme in der Netzwelt recht deutlich. Besonders anonyme Kommentatoren erregten sich schnell über die Zensur, dass im Hintergrund SourceForge um seine Existenz bangen musste bedachten nur Wenige. Heute hat SourceForge den Vorhang wieder etwas gelüftet…

Beginning now, every project admin can click on Develop -> Project Admin -> Project Settings to find a new section called Export Control. By default, we’ve ticked the more restrictive setting. If you conclude that your project is *not* subject to export regulations, or any other related prohibitions, you may now tick the other check mark and click Update. After that, all users will be able to download your project files as they did before last month’s change.

Ab jetzt können die Administratoren eines Projekts im Admin-Panel bestimmen, dass Ihr Projekt keinerlei Exportkontrollen unterliegt. Danach können die Seiten des Projektes wieder ungehindert aus aller Welt abgerufen werden.

von Christoph am 08.02.2010 23:23 in Sourceforge


(emge)

Diversifizierte Kommunikation

Ich bin immer noch uneins mit mir, was ich denn nun eigentlich will: alle meine Kommunikation an möglichst wenigen Stellen gebündelt oder mit möglichst vielen Partnern möglichst effektiv kommunizieren Bei den heutigen Diensten schliessen sich leider beide Varianten aus. Ich habe lange versucht, mich auf E-Mail, ein Blog und einen IM-Account zu beschränken. Schon mit Twitter habe ich diese Einschränkung etwas aufgeweicht. Ich habe zwar schon lange einen Account, dort...

von magomi am 08.02.2010 20:45


Sabine Becker (AtariFrosch)

Was würdest Du tun?

„Was würdest du tun wenn für deinen Lebensunterhalt gesorgt wäre? #WWDT #BGE”, fragte heute @order_by_rand auf Twitter (WWDT = was würdest du tun; BGE = Bedingungsloses Grundeinkommen). Da ein Tweet nicht genügt, um die Frage für mich zu beantworten, mache ich das mal lieber hier im Blog.

Vermutlich würde ich nicht viel anderes machen als derzeit, allerdings könnte ich mich freier und intensiver darum kümmern. Also zum Beispiel mehr fotografieren, mehr mit meinen Computern anstellen oder öfter mal anderen bei Computerproblemen helfen (so wie derzeit mit dem Fremd-PC easyline).

Ich könnte auch öfter kleine Jobs annehmen, je nachdem wie es meine Depressionen zulassen. Denn zum Bedingungslosen Grundeinkommen kann man ja beliebig dazuverdienen und muß sich nicht wie bei Hartz IV oder SGB XII den größten Teil seines geringen Nebenverdienstes vom Staat stehlen lassen. Und dann könnte ich auch öfter verreisen, denn ich reise sehr gerne — und dabei gibt es dann wieder neues zu sehen und zu fotografieren.

Was für mich aber viel wichtiger wäre: Ich müßte keine Angst mehr haben. Keine Angst davor, daß jemandem bei einer Behörde ein Furz quersitzt und sie oder er mir dann irgendwelche Schikanen auferlegt. Keine Angst davor, wie im Jahr 2002 allein durch krankheitsbedingte Hilflosigkeit erst die Energieversorgung und dann die Wohnung zu verlieren. Nicht mehr befürchten müssen, daß die Waschmaschine kaputtgeht, oder der Kühlschrank, oder daß einer der alten, mehrfach umgezogenen Schränke zusammenbricht. Dieser Punkt ist für mich wesentlich wichtiger als die Frage, was ich tun würde.

Umgekehrt könnte ich dann vermutlich auch mehr tun, weil mich diese Ängste nicht mehr lähmen würden. Mit einem BGE könnte ich wieder beginnen, zu leben.

So nebenbei kommt noch dazu, daß solche Volksverhetzer wie Thilo Sarrazin oder Roland Koch endlich mal die Klappe halten müßten. Es gäbe niemanden mehr, den sie noch beschimpfen könnten. Und man müßte seine Existenzberechtigung nicht mehr ständig mit einem Gehaltsstreifen beweisen: Es wäre die Rückkehr der Menschenwürde.

von frosch am 08.02.2010 19:38 in Bedingungsloses Grundeinkommen


Jan Hauke Rahm (jhr-online)

Running again

Finally, I got my notebook working again. It seems a full Gnome installation isn’t exactly what my old MacBook needed. So it lay around for weeks, or rather months now, not being used for anything remotely relevant to anything. After all I then decided to get rid of Gnome at least on the notebook and instead installed LXDE… what can I say? It’s amazing. Removing all the stuff I don’t need anyways on this system (even the pbuilder/cowbuilder stuff is gone) made it really fast again. I’m happy now and the vacation can come with my notebook at hand, since it’s running again.

Yet that’s actually not what I wanted to write about. After a three week break due to illness (and, I admit, bad weather — although it still is pretty snowy and icy outside) I’m back on the track. And it wasn’t even that bad. Of course I’m not back on the level I had before but at least it’s about 5.5 km in 35 minutes. For a beginner who just had a forced break from training, I’m quite satisfied with myself. So, I’m running again.

Yay!

von jhr am 08.02.2010 19:19 in Running


Dennis Klein (dieta)

Intel X25 G2 Postville 80GB SSD in my MacBook (Podcast)

Good morning! I’ve just released episode #6 of my Klein² Podcast. The topic is the installation of an Intel X25 G2 Postville 80GB SSD into my MacBook. The Podcast is a bit longer – 24:24min exactly. It covers the complete installation process incl. upgrading the SSDs firmware to the current version (which is recommended). Also, a [...]

08.02.2010 08:30


Roman Hanhart (Thurgau)

RoundCube und die Plugins

Über RoundCube habe ich schon öfters in diesem Blog eine Notiz angelegt, schliesslich finde ich den Webmailer ganz gut. RoundCube ist aber auch nicht mehr, als ein simpler Webmailer, der über einen bestehenden Webserver und dessen Konten gestülpt wird, um Nachrichten per IMAP zu empfangen, zu versenden und zu verwalten. Zurzeit ist die Version 0.3.1 aktuell, die natürlich auch unter der GPL veröffentlicht wurde. Der Webmailer läuft mit PHP und MySQL, sehr einfach und flink.

Obschon die Entwicklung inmitten der grossen Schritte steckt, kann man mittlerweile den Mailer schon produktiv einsetzen. Ich würde darauf achten, dass die Website mit dem Mailer bloss via https zu erreichen ist und wenn der Webmailer nicht auf dem selben Server wie der anzuzapfende Mailserver läuft, würde ich die Konfiguration so einrichten, dass auch dort eine Verschlüsselung stattfindet. Das klappt leider nur dort, wo der Ziel-Mail-Server IMAPS versteht und akzeptiert. Wird der SMTP-Teil bei RoundCube nicht konfiguriert, nutzt der Webmailer die Mailroutine auf dem Webserver, auf dem RoundCube rennt. Wird ein externer SMTP-Server eingesetzt, würde ich auch dort SMTPS oder eine andere, verschlüsselte Lösung (z.B. VPN) empfehlen. Inzwischen habe ich für mich auf einem öffentlich erreichbaren Ubuntu-Server (Hardy) RoundCube installiert und lasse halt bloss den 443er-Port für https rein.

Leider läuft RoundCube (noch) nicht optimal auf einem mobilen Gerät. Es gibt zwar offenbar irgendwelche Applikationen für das iPhone (Wer nutzt denn schon so etwas?), aber vom Service selbst ist noch nichts in Sicht. Eigentlich würde ja eine abgeänderte CSS-Datei schon fast reichen. Auf meinem HTC Magic mit Android sieht das Ganze noch nicht so toll aus:

Auch wenn ich das Gerät um 90 Grad neige, kommt nichts viel Besseres dabei heraus. Ich habe weder die Geduld, noch die Lust, eine eigene CSS-Datei für den mobilen Dienst zu erzeugen. Vielleicht wagt sich das sonst mal jemand an die Geschichte.

Mittlerweile schart sich eine beachtliche Community rund um RoundCube. Infolge der offenen und dokumentierten API sind auch schon einige Plugins entstanden, die teilweise sogar laufen. Aber es gibt etliche, welche entweder (noch) nicht der aktuellen Version angepasst sind, oder sonst nicht richtig laufen. Einige der Plugins werden mit den Archiv Complete ausgeliefert, alle Plugins sind im Archiv trunk-r-3239.zip enthalten, welches hier vorliegt.

Da gibt es beispielsweise den RoundCube-Calendar, der sich kosmetisch recht gut in das GUI integriert. Leider handelt es sich dabei um einen gefangenen Kalender, denn es fehlen – mindestens zurzeit – Schnittstellen, um die Daten zu importieren oder zu exportieren, beziehungsweise um sie abzugleichen.

Das Plugin für die Google-Kontakte brachte ich nicht zum Laufen. Ist auch nicht weiter wichtig, es hätte mich nur interessiert, ob man so einfacher als über den Export und Import von vCards die Adressen importieren könnte.

Das “hauseigene” Plugin für ein globales Adressbuch halte ich für sinnreich, falls sich auf der einen RoundCube-Installation verschiedene Benutzer aufhalten. Damit stehen dann mindestens zwei Adressbücher zur Verfügung, wobei das Globale vom Administrator oder einer andern Rolle verwaltet und das persönliche Adressbuch weiterhin pro Benutzer gepflegt wird.

Das Plugin emoticons dient eher der Erheiterung und der Kosmetik. Und so gibt es eine ganze Reihe von Erweiterungen, die für den einen oder andern Nutzer Vorteile bergen dürften. Mindestens halte ich es für interessant, durch die Liste zu surfen und dabei zu entdecken, was es alles gibt.

RoundCube lasse ich gerne in einem geschlossenen Prism-Browser laufen. Das bringt unter Karmic den Vorteil, dass sich der Browser auch dann in der unteren Gnome-Menü-Leiste bei Ankunft einer neuen Nachricht meldet, wenn er auf dem zweiten oder dritten Desktop läuft. Der Task “Prism” blinkt dann auf allen Desktops. Das ist praktisch und erspart irgendwelche “Notifier-Basteleien”. Das würde auch mit dem Firefox und wohl mit allen andern Browsern auch funktionieren. Für das Mailen habe ich gerne ein eigenes Fenster ohne siebenhundert Tabs.

Das sich bei der Ankunft neuer Nachrichten der Title-Tag der Website verändert (RoundCube holt sich selbsttätig alle n Minuten die Nachrichten ab), bekommt auch der Browser eine neue Beschreibung in der obersten Leiste, was Ubuntu dazu führt, die Aufmerksamkeit des Benutzers mit Blinken zu erhaschen. Klappt ausgezeichnet.

Ähnliche Artikel

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  • 30. März 2008 -- RoundCube Webmail 0.1-stable ist startklar (0)
  • 20. November 2008 -- Projektverwaltung online (4)

von Roman Hanhart am 08.02.2010 07:15 in Webmailer


07.02.2010

Rainer Unkenstein (Unki)

Frau Amsel

', WIDTH, 1, HEIGHT, 1);">', WIDTH, 1, HEIGHT, 1);" onmouseout="return nd();" >
Frau Amsel an der Futterstelle - aufgeplustert, weils kalt ist.

oder auch Frau Schwarzdrossel (Turdus merula) - Wikipedia Schon im Januar hat sie die Futterstelle besucht, aber gestern habe ich sie halbwegs ordentlich ablichten können, sie hat mehrere Stunden auf der Balkonbrüstung gesessen (es hat geregnet).
Hübsche Dame :-), ihren Tischherrn hab ich noch nicht gesehen, aber zu hören ist er schon.

von yvonne@ruby-team.net (Yvonne Bentele) am 07.02.2010 20:15 in tiere


Christoph Langner (Chrissss)

Der Elementary-Desktop

Relativ lange war ich mit dem Aussehen meines Desktops recht zufrieden. So gut wie kein Theme auf gnome-look.org und Co. konnte mich begeistern. Shiki-Wise (Kleiner Hinweis am Rande: In Ubuntu Karmic kann man Shiki und GNOME-Colors nun direkt aus den Paketquellen installieren) fand ich immer noch das gelungenste Thema für GNOME weit und breit.

Doch in der letzten Zeit macht das Elementary Project deutliche Fortschritte und langsam gefällt es mir so gut, dass ich Shiki in Rente schicken möchte. Ich möchte euch im Folgenden das Elementary Desktop-Thema etwas näher bringen.

GNOME Theme: Elementary

Das Elementary Desktop-Thema

Ihr könntet die einzelnen Elemente des Themes von der Homepage des Projektes herunterladen, doch für Ubuntu gibt es eine Paketquelle. Über diese habt Ihr das Theme zum einen schneller installiert, zum anderen wird es auch aktuell gehalten. Via…

$ sudo add-apt-repository ppa:elementaryart/ppa
$ sudo apt-get update && sudo apt-get install elementary-theme

… installiert Ihr das Theme inklusive den passenden Icons. Um es zu benutzen müsst Ihr nur noch in GNOME “System -> Einstellungen -> Erscheinungsbild” öffnen und dann “elementary” auswählen.

Nautilus: Neuartige Breadcrumbs

Kleine Warnung: Der Abschnitt ist ein KANN, Ihr installiert einen gepatchten Dateimanager Nautilus und ein zusätzliches GTK-Theme. Aktuell ist die Quelle ganz gut gepflegt, doch keiner kann sagen, was die Zeit ergibt. Behaltet also im Hinterkopf, dass ihr Nautilus aus einer fremden Quelle installiert habt.

Es gibt Bemühung den Dateimanager Nautilus etwas eleganter und kompakter umzugestalten. Dazu rückt man die Brotkrümel in die Buttonleiste und gewinnt so etwas Platz auf dem Bildschirm. Für Elementary gibt es mit Elementary-mod eine Variation des Elementary GTK-Themas, das diesen Breadcrumbs ein noch hübscheres Aussehen verpasst.

Nautilus-Elementary mit schicken Breadcrumbs

Solltet Ihr das ebenfalls umsetzen wollen, dann müsst ihr Nautilus-Elementary aus dieser Paketquelle installieren. Via…

$ sudo add-apt-repository ppa:am-monkeyd/nautilus-elementary-ppa
$ sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade
$ nautilus -q

…habt Ihr das recht schnell gemacht. Der letzte Befehl sollte Nautilus neu starten lassen. Für die Brotkrümel braucht Ihr noch das GTK-Theme. Ladet es von gnome-look.org herunter und entpackt die .zip-Datei. Zieht dann eine der .tar.gz-Dateien in die “Erscheingsbild-Einstellungen”, die Ihr via “System -> Einstellungen -> Erscheingsbild” öffnen könnt.

Installation des GTK-Themes über Drag&Drop

Über elementary-mod_dark.tar.gz installiert ein eine dunkle Variante des Themes. Hier ist die Leiste mit den Brotkrümeln mit einem dunklen Farbverlauf gefüllt. Über elementary-mod_light.tar.gz installiert Ihr die hier auf den Screenshots abgebildete Variante. Im Erscheinungsbild müsst ihr dann noch das “elementary-mod” Theme aktivieren.

Ihr könnt nicht beide Varianten zur selben Zeit installieren, da beide Themes (hell und dunklel) gleich heißen. Ihr müsst daher erst unter ~/.themes den Ordner elementary-mod löschen, wenn ihr die Themes austauschen wollt.

Wallpaper: GNOME Backgrounds

Nach wie vor finde ich die Wallpaper aus dem “Wallpaper-Contest” für GNOME 2.24 recht schön. Man kann diese Bilder in einem aktuellen Ubuntu oder Debian über das Paket gnome-backgrounds nachinstallieren.

$ sudo apt-get install gnome-backgrounds

Die Vektor-Grafik Bilder aus dieser Sammlung sind teils transparent, so dass man den Farbton an die eigenen Wünsche anpassen kann.

Elementary für Pidgin und Empathy

Elementary macht nicht vor Anwendungen halt. Für die Multi-Messenger Pidgin und Empathy gibt es ebenfalls veränderte Icons. Die Icons für Empathy findet Ihr auf gnome-look.org. Ladet das Archiv herunter, entpackt es und verschiebt den entpackten Ordner hicolor nach ~/.icons in eurem Homeverzeichnis. Empathy lädt dann die neuen Icons automatisch, ohne dass Ihr etwas umstellen müsst.

Elementary für Pidgin und Empathy

Die Icons für Pidgin findet ihr ebenfalls auf gnome-look.org bzw. auf deviantart.com. Wieder ladet ihr das Archiv herunter und entpackt die .zip-Datei. Danach müsst Ihr den Ordner elementary nach ~/.purple/themes schieben, eventuell gibt es den Ordner “themes” noch gar nicht. Erstellt ihn zur Not einfach selber. Danach könnt Ihr über “Werkzeuge -> Einstellungen -> Buddy-Listen-Thema” das neue Elementary-Thema für Pidgin auswählen.

GNOME-Terminal mit Transparenz und ohne Menüs

Ich bervorzuge ein völlig schlichtes Terminal ohne Menüleisten oder Scrollbars. Wenn ich etwas im Terminal machen, dann scrolle ich bei Bedarf über die Tastenkombinationen Shift+PageUp bzw. Shift+PageDown, daher kann ich auf die Scrollleisten auch recht gut verzichten.

Transparentes Terminal ohne Menüs und Scrollleisten

Das GNOME Terminal bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Über “Bearbeiten -> Profile” öffnet ihr die Profil-Einstellungen. Ich persönlich schmeiße via “Allgemein -> “Menüleiste in neuen Terminals per Vorgabe anzeigen” die Menüleisten raus, deaktiviere unter “Farben” die Option “Farben vom System-Thema verwenden” und wähle stattdessen “Weiß auf schwarz” aus und setze über “Hintergrundtyp -> Transparenter Hintergrund einstellen” eine leichte Transparenz. Letztendlich deaktiviere ich dann noch unter “Rollbalken” die Scrollleisten. So kommt ihr zu einem Terminal, ohne störenden Schnickschnack.

Docky anstatt Panel

Viele von euch kennen sicherlich den praktischen Starter GNOME Do, dieses hat in der Vergangenheit ja mit GNOME Do – Docky ein Theme im Stile eines Panels bekommen. Dieses Theme wurde immer weiter ausgebaut und letztendlich als eigenes Programm realisiert. Es nennt sich jetzt nur noch Docky und kann über ein PPA installiert werden. Via…

$ sudo add-apt-repository ppa:docky-core/ppa
$ sudo apt-get update && sudo apt-get install docky

…habt Ihr Docky schnell installiert. Den passenden Starter findet ihr dann unter “Anwendungen -> Zubehör -> Docky”. Ich persönlich verzichte mittlerweile auf ein unteres GNOME-Panel, sondern arbeite nur noch mit Docky.

Viele Programme arbeiten mittlerweile sehr gut mit Docky zusammen. Banshee etwa zeigt das Cover des gerade abgespielten Stückes im Dock an und lässt sich auch über Docky steuern. Thunderbird kann die Anzahl der ungelesenen Mails über ein Add-On anzeigen.

Der Ableger von GNOME Do namens Docky

Und für viele andere Anwendungen oder Dienste wie Google Mail, Deluge, Gajim, Pidgin, Lifearea und viele mehr werden fertige Docklets von Docky von Haus aus mitgeliefert. In meinen Augen lohnt es sich einen Blick auf Docky zu werfen. Viel Spaß mit Elementary.

von Christoph am 07.02.2010 16:19 in Theme


Helmut Roewer (Dunkelangst)

Der twitter Trick

Ich twittere schon relativ genau seit  einem Jahr.  Fast ebenso lange nutze ich auch den Dienst identi.ca. Ich finde die Idee des Microblogging einfach nur genial:

Man hat 140 Zeichen. Das reicht natürlich nicht aus, um der Welt die größten Neuigkeiten mitzuteilen – es ist viel mehr ein persönlicher Newsticker. Man folgt den Leuten, die bei diesen Microblogging-Diensten interessante Neuigkeiten finden. Umgekehrt bietet man auch seine News an. Das hat zur Folge, dass man selbst anderen folgt und auch verfolgt wird. Im Umkehrschluss heißt das natürlich, dass prominenten Menschen mehr gefolgt wird als nicht prominenten Menschen. Sascha Lobo hat bei twitter inzwischen mehr als 30 000 Follower und nutzt identi.ca gar nicht. Er ist halt prominent.

Der Trick

Möchte man also viele Menschen haben, die einem folgen, muss man seinen Bekanntheitsgrad erhöhen. Gerade bei twitter gibt es viele Menschen, die meinen mit Twitter Marketing betreiben zu können. Es gibt auch viele Menschen, die einen unglaublichen Geltungsbedarf haben und zu ihrem myspace Account dann noch einen twitter Account nutzen und nun meinen der Welt ihren geistigen Dünnschiss bekannt machen zu müssen.

Bei der hier verlinkten Pappnase fällt mir mal wieder der kleine Trick auf, den diese Leute gerne machen: Um den Bekanntheitsgrad zu erhöhen, folgen diese Menschen ganz vielen Leuten. Ich habe heute um 10:27 Uhr eine E-Mail erhalten, dass mir diese Pappnase folgt. Ich bin an neuen Followern eigentlich immer interessiert und schaue mir deren letzten Tweets an. Wenn der sich für mich interessiert, hat er vielleicht ähnliche Interessen wie ich. Vielleicht ist er dann auch für mich interessant?

In der E-Mail um 10:27 Uhr hieß es, dass diese Pappnase 268 Leuten folgt und von 21 Leuten verfolgt wird. Könnte ja wirklich eine interessante Person sein. Wenn man nun sein Profil aufruft, merkt man schnell, worum es dieser Person geht: Aufmerksamkeit.

Diese Person folgt nun nicht mehr 268 Leuten sondern 1119 und das in einem Zeitraum von 10:27 Uhr bis jetzt, also 14:34 Uhr. Im Klartext heißt das: Der interessiert sich nicht für mich sondern folgt mir nur, damit ich ihm folge. Diese Taktik nutzen Spammer, Marketing betreibende Arbeiter und geltungsbedürftige Pappnasen. Und genau an diesen Personen habe ich kein Interesse.

Fazit

In einigen Tagen oder Wochen wird diese Person dann ausmisten, so dass er dann weniger Menschen folgt und mehr Menschen ihm folgen. Dann hat er es geschafft. Dann ist er Mr. Wichtig.

Und genau aus diesem Grund mag ich identi.ca wesentlich lieber, da sich diese nervige Taktik dort noch nicht wirklich durchgesetzt hat. Ich bin daher sogar so zynisch und hoffe, dass twitter immer der Platzhirsch unter den Microblogging Diensten bleiben wird – dann werde ich von solchen Menschen wenigstens nicht auch noch bei identi.ca genervt.

Ich freue mich über jeden neuen Follower, aber nur, wenn ein solcher wirklich Interesse an mir hat. Andernfalls holt man sich bei mir ein schnelles blaues Auge: Blocken und als Spam melden sind sehr schöne buttons bei twitter, die ich leidenschaftlich gerne einsetze.  ;-)

von Dunkelangst am 07.02.2010 14:56 in social network


Sascha Khorchidi (skhor)

Sicherheitsvorkehrungen für unerfahrene Babys

Kinderläden quellen meist gleich im Eingangsbereich über vor Regalen und Tischen mit allerlei Sicherheitsvorkehrungen für krabbelnde Babys: Abgerundete Plastikkanten zum aufleben, Tür- und Schubladenstopper sind wahrscheinlich überall die Renner.

Damit sollen die noch unerfahrenen und standunsicheren Babys vor Sturzfolgen und Unfällen mit Beulen und blauen Flecken bewahrt werden.

Die Babys aber werden selbst recht schnell ziemlich geschickt und erfahren im Abknibbeln all dieser Plastikteilchen.

von skhor am 07.02.2010 14:48 in Baby


(trompetenkaefer)

Amarok 1.4 geforkt


Amarok 1.4 wurde geforkt, er lebt nun unter dem Namen Pana weiter.

About Pana
January 25th, 2010

I’m trying to continue having Amarok 1.4.10 running on newer KDE4 systems. I got tired of 2x installs messing with my (1.x) player so I changed the name and the config filenames to match. So you can have Amarok 1 or 2 installed and this won’t mess with it. I applied patches I found around the net, some bug fixes, a security fix from Debian and a Lastfm cover grabber to replace Amazon.

I am debating removing broken pieces – though this goes against my desire to keep it running as it is – that are severely broken and unlikely to be fixed. The first big one is Magnatune – you can’t buy the music anymore as they disabled external apps.

Ausprobiert habe ich ihn noch nicht… ;)

von trompetenkaefer am 07.02.2010 14:08 in Audio


Exaile: Der Wolf im Python-Pelz


Wer unter Gnome, Xfce etc. einen Player mit dem Look and Feel von Amarok 1.4 haben möchte, ohne gleich die ganzen KDE-Libs zu installieren, kann sich Exaile installieren.

Exaile ist ein in Python geschriebener Musikmanager mit einem Aufbau ähnlich dem von Amarok 1.4.

Exaile Hauptfenster

Exaile Hauptfenster

Features

Exaile unterstützt bis jetzt:

* Festlegung von Musiksammlungen von Ordnern, Festplatten etc.
* Ipod-Unterstützung
* Unterstützung für Player mit MTP-Protokoll
* Last.fm Anbindung
* Anzeigenlassen von Songtexten
* Anbindung an Wikipedia
* Hören von Internet-Radiostationen
* Organisation von Playlisten in Tabs
* Mini Mode
* Streamripper-Integration
* Hören von Podcasts
uvm.

Die Software sollte in allen gängigen Distributionen in den Repositories zu finden sein.

Exaile Mini Mode

Exaile Mini Mode

In diesem Sinne, viel Spaß beim Musik hören. :)

von trompetenkaefer am 07.02.2010 13:54 in Multimedia


Christian Imhorst (immi)

Das Hercules EC-800 und Xubuntu 3

Ich bin weiter dabei, das installierte Xubuntu auf meinem Hercules EC-800 zu verschlanken. Als Musikplayer ist Exaile vorinstalliert, den habe ich aber aus diesem Grund zu Gunsten des kleinen und schlanken Audacious ersetzt. Nach der Installation weigerte sich der Player allerdings, Musik abzuspielen. Im Terminal gestartet hat er diese Fehlermeldung angezeigt:

christian@Unaha-Closp:~$ audacious2 
madplug: open_audio failed: XMMS reverse compatibility output plugin.

Aus irgendeinem Grund will Audacious nicht mit dem PulseAudio Output Plugin zusammenarbeiten. Damit man doch Musik hören kann, kann man in den Einstellungen auf das Alsa Output Plugin wechseln. Einfach mit Rechtsklick die Preferences auswählen, oder mit der Tastenkombination Strg+P. Unter “Aktives Ausgabe-Plugin” dann Alsa Output Plugin anstelle von PulseAusio Output Plugin wählen:

Danach spielt der Player Musik. Warum er das Ausgabe-Plugin von PulseAudio unter Xubuntu auf dem Hercules nicht akzeptiert, kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Unter Ubuntu auf meinem Acer Aspire 2920 funktioniert es mit PulseAudio tadellos.

von Christian Imhorst am 07.02.2010 10:31 in Gnu/Linux


(Hoshpak)

Links der Woche

Da ich leider nicht dazu gekommen bin, ausführlicher zu bloggen, hier mal wieder ein kurzer Linküberblick:

  • Die USA machen Druck bei Swift und wollen die EU notfalls ignorieren
  • Das FBI möchte in den USA eine Vorratsdatenspeicherung möglicherweise bis auf URL-Ebene einführen
  • Cory Doctorrows “Little Brother” wird verfilmt
  • Die schwedische Regierung will keine Vorratsdatenspeicherung – aus Angst vor der Piratenpartei
Digg Technorati Wikio del.icio.us Facebook MySpace Twitter Google Bookmarks MisterWong.DE Identi.ca Slashdot Yigg StumbleUpon email RSS PDF
>



von Helmut am 07.02.2010 09:41 in Zeitgeschehen


06.02.2010

Nico Hartung (xyznico)

SERVER4YOU und der letzte Artikel im ubuntuusers Planeten

Nein, ich möchte weiterhin im Planeten aktiv sein. Ich meine mit “dem letzten Artikel im ubuntuusers Planeten” meinen Artikel über XBMC PVR (VDR Plugin) mit VDPAU Unterstützung. Dieser Artikel hat meinen Apache2 maßlos überlastet, natürlich durch die vielen Besucher aus dem Planeten. :oops:

[Sat Feb 06 21:49:05 2010] [error] server reached MaxClients setting, consider raising the MaxClients setting
[Sat Feb 06 21:49:12 2010] [error] server reached MaxClients setting, consider raising the MaxClients setting
[Sat Feb 06 21:52:10 2010] [error] server reached MaxClients setting, consider raising the MaxClients setting
[Sat Feb 06 21:56:52 2010] [error] server reached MaxClients setting, consider raising the MaxClients setting
[Sat Feb 06 22:21:10 2010] [error] server reached MaxClients setting, consider raising the MaxClients setting

Mein Blog war über 2 Stunden nicht erreichbar und der SERVER4YOU Support unfähig. *entschuldigt* Ich habe nun selbst das MaxClients Limit von 10 in der /etc/apache2/apache2.conf nach oben gestellt. Juuhuuuu und er rennt wieder! :mrgreen:

Tja, zu früh gefreut, …

[Sat Feb 06 22:44:59 2010] [error] (12)Cannot allocate memory: fork: Unable to fork new process
[Sat Feb 06 22:46:56 2010] [error] (12)Cannot allocate memory: fork: Unable to fork new process
[Sat Feb 06 22:47:06 2010] [error] (12)Cannot allocate memory: fork: Unable to fork new process
[Sat Feb 06 22:47:16 2010] [error] (12)Cannot allocate memory: fork: Unable to fork new process
[Sat Feb 06 22:47:26 2010] [error] (12)Cannot allocate memory: fork: Unable to fork new process
root@blob:~# free -m
              total       used       free     shared    buffers     cached
Mem:           768        137        630       0          0          0
-/+ buffers/cache:        137        630
Swap:            0          0          0

… ich habe mit meinen vServer einen garantierten Arbeitsspeicher von 768MB die der Kleine scheinbar nicht nutzen darf. :evil: Das nächste Ticket ist auf dem Weg zu SERVER4YOU!

PS: Vorerst sollte der Blog einigermaßen Stabil laufen. Sorry

UPDATE: Die Ausgabe von free stimmt bei virtuallisierten Maschinen nicht immer. Darum soll ich /proc/user_beancounters verwenden.

Version: 2.5
       uid  resource       held         maxheld        barrier      limit         failcnt
    147040: kmemsize       10662413     15545375       15523666     17076032      3142

UPDATE2: Ich habe mit Thomas von everflux Kontakt aufgenommen, mal schauen ob wir da was drehen können. *bin gespannt*

UPDATE3: Der Umzug von SERVER4YOU zur Hetzner Online AG ist im vollem Gange.

von Nico am 06.02.2010 23:09 in ubuntuusers


Ubuntu – XBMC PVR (VDR Plugin) mit VDPAU Unterstützung

Im Zuge meines HTPC Projektes “Das kleine Schwarze” habe ich mich mit der Installation von XBMC inkl. VDR-Plugin beschäftigt. Das bedeutet, man kann über XBMC, zusätzlich zu den normalen Media-Center Eigenschaften, TV schauen. In dieser HowTo werden wir nun endlich XBMC mit dem VDR-Plugin (pvr-testing2) installieren.

Wer nicht alle Pakete von XBMC selber kompilieren möchte kann dieses Repository nutzen:

  • XBMC + VDR-Support: Henning Pingel

Voraussetzung:

  • Ubuntu Karmic 9.10
  • NVIDIA Treiber 195 mit VDPAU Unterstützung (HowTo)
  • DVB-S2 – Treiber s2-liplianin installieren (HowTo)
  • VDR 1.7.12 + ExtensionPatch mit Streamdev Plugin (HowTo)

HowTo: XBMC + VDR Plugin mit VDPAU Unterstützung

Zuerst installieren wir uns ein wenig Kernelzubehör, …

sudo su -
aptitude install linux-headers-`uname -r` make gcc bzip2 build-essential subversion

…danach holen wir uns das pvr-testing2 XBMC über SVN.

cd /usr/src
svn co http://xbmc.svn.sourceforge.net/svnroot/xbmc/branches/pvr-testing2 xbmc

Jetzt installieren wir alle Pakete die XBMC benötigt, zu finden unter Punkt 3.1 in der xbmc/README.ubuntu.

aptitude install subversion make g++ gcc gawk pmount libtool nasm automake cmake gperf unzip bison libsdl-dev libsdl-image1.2-dev libsdl-gfx1.2-dev libsdl-mixer1.2-dev libfribidi-dev liblzo2-dev libfreetype6-dev libsqlite3-dev libogg-dev libasound-dev python-sqlite libglew-dev libcurl3 libcurl4-openssl-dev x11proto-xinerama-dev libxinerama-dev libxrandr-dev libxrender-dev libmad0-dev libogg-dev libvorbis-dev libsmbclient-dev libmysqlclient-dev libpcre3-dev libdbus-1-dev libhal-dev libhal-storage-dev libjasper-dev libfontconfig-dev libbz2-dev libboost-dev libfaac-dev libenca-dev libxt-dev libxtst-dev libxmu-dev libpng-dev libjpeg-dev libpulse-dev mesa-utils libcdio-dev libsamplerate-dev libmms-dev libmpeg3-dev libfaad-dev libflac-dev libiso9660-dev libass-dev libssl-dev fp-compiler gdc libwavpack-dev

Nun lassen wir XBMC kompilieren.

cd /usr/src
svn co http://xbmc.svn.sourceforge.net/svnroot/xbmc/branches/pvr-testing2 xbmc
cd /usr/src/xbmc/
./bootstrap
./configure --enable-vdpau
make -j2
# 27361 ist die jeweilige Revision
sudo checkinstall --fstrans=no --install=yes --pkgname=xbmc --pkgversion "svn-27361-pvr-testing"

Nach erfolgreichem Kompilieren und Installieren können wir XBMC über den Terminal mit xbmc oder über das Gnome-Menü Unterhaltungsmedien starten.

Wir können XBMC auch über das Menü System -> Einstellungen -> Startprogramm automatisch nach dem Login starten lassen.

  • nächster Schritt: …ist in Arbeit!

von Nico am 06.02.2010 19:32 in XBMC


Sebastian Feltel (feltel)

TV-Tipp: Die Bombe – Doku über die atomare Gefahr

Vor ein paar Tagen kam im 3sat eine wie ich finde ausgezeichnete Dokumentation von Claus Kleber mit dem Titel "Die Bombe". In der Doku bestehend aus drei Teilen analysiert der Journalist erschreckend Präzise die Gefahren der atomaren Auf- und Wiederaufrüstung der USA, Russlands, Irans, Brasilien, Pakistans usw.. Er besucht Anlagen vor Ort und spricht mit den Verantwortlichen für den Wahnsinn sowie denen, die ihn aufhalten wollen und müssen.

Die Doku ist in der ZDF Mediathek auch als Download verfügbar:

  • erster Teil
  • zweiter Teil
  • dritter Teil

von feltel am 06.02.2010 19:22 in media


05.02.2010

Nico Hartung (xyznico)

Ubuntu – VDR 1.7.12 + Streamdev für XBMC vorbereiten

Im Zuge meines HTPC Projektes “Das kleine Schwarze” habe ich mich mit der Installation von XBMC inkl. VDR-Plugin (PVR) beschäftigt. Das bedeutet, man kann über XBMC, zusätzlich zu den normalen Media-Center Eigenschaften, TV schauen. In dieser HowTo werden wir VDR 1.7.12 mit dem Streamdev Plugin für XBMC vorbereiten.

Wer nicht alle Pakete von VDR selber kompilieren möchte kann dieses Repository nutzen:

  • VDR + VDPAU-Support: The VDR Team oder Hotzenplotz5

Voraussetzung:

  • Ubuntu Karmic 9.10
  • NVIDIA Treiber 195 mit VDPAU Unterstützung (HowTo)
  • DVB-S2 – Treiber s2-liplianin installieren (HowTo)

HowTo: VDR 1.7.12 + Streamdev

Zuerst fangen wir an unser VDR, in der Version 1.7.12, vorzubereiten.

sudo su -
cd /usr/src
aptitude install libfreetype6-dev libfontconfig1-dev libjpeg62-dev libcap-dev libncurses5-dev libncursesw5-dev unzip gettext cvs
wget ftp://ftp.tvdr.de/vdr/Developer/vdr-1.7.12.tar.bz2
tar xvjf vdr-1.7.12.tar.bz2
ln -s /usr/src/vdr-1.7.12 /usr/src/vdr

Jetzt löschen wir die nicht benötigten Default Plugins und…

rm -Rf /usr/src/vdr/PLUGINS/src/*

…laden den Source Code des Streamdev Plugins.

cd /usr/src/vdr/PLUGINS/src
cvs -d:pserver:anoncvs@vdr-developer.org:/var/cvsroot co streamdev

Wir benötigen noch den aktuellen ExtensionPatch für unser VDR.

cd /usr/src/vdr
wget http://copperhead.vdr-developer.org/downloads/extensionpatch/vdr-1.7.12-ExtP-NG-v1beta1.4.diff
patch -p1 < vdr-1.7.12-ExtP-NG-v1beta1.4.diff

Nun erstellen wir das Make.config File und…

cp Make.config.template Make.config

…können ein paar Variablen anpassen.

vi Make.config
DVBDIR   = /usr/src/s2-liplianin
MANDIR   = /usr/local/man
BINDIR   = /usr/local/bin
LOCDIR   = /usr/share/locale
PLUGINDIR= ./PLUGINS
PLUGINLIBDIR= /usr/local/lib
VIDEODIR = /media/Share
CONFDIR  = /etc/vdr

Jetzt heißt es Daumen drücken beim kompilieren!

make clean && make clean-plugins && make && make plugins && make install

Nach erfolgreicher Kompilierung erzeugen wir die streamdevhosts.conf, …

mkdir -p /etc/vdr/plugins/streamdev
cp /usr/src/vdr/PLUGINS/src/streamdev/streamdev/streamdevhosts.conf /etc/vdr/plugins/streamdev/

…in der Datei legen wir die IP-Adressen fest die den Stream empfangen dürfen.

vi /etc/vdr/plugins/streamdev/streamdevhosts.conf

Sollte noch keine channels.conf vorhanden sein können wir noch einen Sendersuchlauf starten.

aptitude install dvb-apps
scan -o vdr /usr/share/dvb/dvb-s/Astra-19.2E > /etc/vdr/channels.conf

Zu guter Letzt starten wir den VDR.

/usr/local/bin/vdr -d -P streamdev-server
  • nächster Schritt: Ubuntu – XBMC PVR (VDR Plugin) mit VDPAU Unterstützung

Link: init-Script für VDR & VDRadmin-AM (/usr/bin/vdr mit /usr/local/bin/vdr ersetzen)

von Nico am 05.02.2010 22:54 in XBMC


Sascha Khorchidi (skhor)

S04 ist Rückrunden-Spitzenreiter

5 Teams hatten die ersten beiden Rückrundenspiele gewonnen. Nach diesem seltsamen Spieltag bleibt nur noch einer ohne Punktverlust: der S04! Von den letzten 6 Spielen hat das Team 5 gewonnen und 1x Unentschieden gespielt. Seitdem ist es von Rang 17 auf 12 geklettert, und die nächsten 3 Konkurrenten bis Platz 9 sind auch schon nur noch maximal 2 Punkte entfernt.

von skhor am 05.02.2010 22:25 in Kicker-Managerspiel 09/10


Nico Hartung (xyznico)

Ubuntu – DVB-S2 – Treiber s2-liplianin installieren

Im Zuge meines HTPC Projektes “Das kleine Schwarze” habe ich mich mit der Installation von XBMC inkl. VDR-Plugin (PVR) beschäftigt. Das bedeutet, man kann über XBMC, zusätzlich zu den normalen Media-Center Eigenschaften, TV schauen. In dieser HowTo werden wir erstmal den DVB-S2 Treiber s2-liplianin für unsere TechnoTrend SAT-Karte installieren.

Voraussetzung:

  • Ubuntu Karmic 9.10
  • NVIDIA Treiber 195 mit VDPAU Unterstützung (HowTo)

HowTo: DVB-S2 – Treiber s2-liplianin

Zuerst installieren wir uns ein wenig Kernelzubehör, …

sudo su -
aptitude install linux-headers-`uname-r` make gcc bzip2 build-essential

…und nun den DVB-S2 Treiber für unsere SAT-Karte (…bei mir s2-liplianin für die TT S2-3200).

cd /usr/src
aptitude install mercurial
hg clone http://mercurial.intuxication.org/hg/s2-liplianin
cd s2-liplianin
make clean && make && make install && make makelinks
reboot
  • nächster Schritt: Ubuntu – VDR 1.7.12 + Streamdev für XBMC vorbereiten

Problemlösung bei make[3]: *** [/usr/src/s2-liplianin/v4l/firedtv-1394.o] Error 1

/usr/src/s2-liplianin/v4l/firedtv-1394.c: In function 'fdtv_1394_exit':
/usr/src/s2-liplianin/v4l/firedtv-1394.c:296: error: implicit declaration of function 'hpsb_unregister_protocol'
make[3]: *** [/usr/src/s2-liplianin/v4l/firedtv-1394.o] Error 1
make[2]: *** [_module_/usr/src/s2-liplianin/v4l] Error 2
make[2]: Leaving directory `/usr/src/linux-headers-2.6.31-17-generic'
make[1]: *** [default] Fehler 2
make[1]: Verlasse Verzeichnis '/usr/src/s2-liplianin/v4l'
make: *** [all] Fehler 2
make menuconfig

Multimedia Support -> DVB/ATSC Adapter -> Firedtv/Floppydtv Modul abwählen

Quelle: Großer make Fehler bei S2liplianin

von Nico am 05.02.2010 15:50 in Tutorial


(trompetenkaefer)

Arbeiten AMD/ATI und Ubuntu enger zusammen?


Laut einem Mailinglisteneintrag bei lists.ubuntu.com sucht Ubuntu derzeit Freiwilige für Tests von Vorversionen der propritären ATI-Treiber. Ubuntu/Canonical scheint es wohl leid zu sein, dass ATI sehr lange braucht, bis der neueste Xorg-Server vom fglrx-Treiber unterstützt wird. Derzeit wird der Xorg 7.5 vom Catalyst/Fglrx-Treiber 10.1 nicht unterstützt.

Do you have a *nVIDIA* or *ATI* graphics card? Do you want to help
ensure users have a smooth experience if they choose to use the
proprietary drivers?

We are looking for committed volunteers to test nVIDIA and ATI
proprietary drivers on a weekly basis. The goal of this testing is to
catch regressions early in the cycle, and fix bugs before they reach a
major audience.

If you want to be part of the team you will need:

1. A computer with an ATI (R600 or newer) or nVIDIA (GeForce series 2)
graphics card
2. A spare partition on that system (wahrscheinlich für Ubuntu 10.04 mit Xorg 7.5)
* If you don’t have a spare partition you can easily create one.
3. One hour of your time per week
4. An Internet connection

If you want to take part in this adventure, please, send me an email
(ara AT ubuntu DOT com) with the exact model of your graphics card, and
I will get back to you with detailed instructions.

Thanks for helping making Ubuntu even better!

P.S. This project goal is to test the proprietary drivers. If you’re
interested in testing the free drivers, we don’t need installation
testing but help is always welcome. Check how at the Ubuntu X team page

Zu wünschen wäre es, wenn AMD/ATI diesen Treiber auch anderen Distributionen zur Verfügung stellen würde um die Entwicklung zu beschleunigen. Hier besonders Debian (Sid) und Archlinux.

Edit: Phoronix spekuliert auch…

von trompetenkaefer am 05.02.2010 15:17 in Sidux


Nico Hartung (xyznico)

WordPress – Upload – Die Datei ist zu groß

Gestern Abend hatte ich beim Datei-Upload ins WordPress ein Problem.

Fehlermeldung:
Die Datei ist zu groß. Die maximale Dateigröße für deinen Server beträgt 2M.

Dieses Problem lässt sich sehr einfach beheben. Wir editieren die php.ini auf unserem Webserver…

vi /etc/php5/apache2/php.ini

…und suchen nach dem Eintrag upload_max_filesize.

; Maximum allowed size for uploaded files.
upload_max_filesize = 2M

Diesen Eintrag können wir unseren Ansprüchen anpassen. Jetzt starten wir nur noch den Apache2-Server neu, Fertig! :mrgreen:

/etc/init.d/apache2 restart

von Nico am 05.02.2010 12:16 in WordPress


Christoph Langner (Chrissss)

Gwibber wird erwachsen

Gwibber wird langsam erwachsen. In den letzten Tagen hat sich im PPA für gwibber-daily viel getan. Fast täglich gab es Updates und so langsam wird Gwibber 2.29 stabil genug, um darüber schreiben zu können. Die kommende Version macht einen guten Eindruck und ist deutlich aufgeräumter. Besonders gelungen finde ich die neue Seitenleiste, in der die Einträge auf Icons reduziert werden, sobald kein Platz für Text mehr vorhanden ist.

Gwibber Social Client 2.20

Ihr könnt die neue Version aus dem PPA heraus installieren. Unter Karmic führt ihr einfach die folgenden Befehle aus. Ich muss allerdings betonen, dass diese Paketquelle Daily-Builds enthält. D.h. es kann vorkommen (so wie es in den letzten Tagen auch geschehen ist), dass Gwibber gar nicht erst starten möchte.

$ sudo add-apt-repository ppa:gwibber-daily/ppa
$ sudo apt-get update && sudo apt-get install gwibber

Die neue Version beherscht auch nur noch die Dienste Twitter, Flickr, Facebook, FriendFeed und Identi.ca. Ob Jaiku, Digg, BrightKite und Qaiku wieder eingebaut werden weiß ich leider aktuell nicht.

von Christoph am 05.02.2010 11:43 in Twitter


Nico Hartung (xyznico)

Projekt HTPC – Das kleine Schwarze (ITX – DVB-S2 – XBMC – PC-Q07)

Inspiriert von DaxTrose’s Projekt Das kleine Schwarze meiner Freundin! (Lian Li PC-Q07, Zotac9300-ITX WiFi) bin ich wieder einmal in Bastelstimmung gekommen. Schon längere Zeit war klar das meine ITX Acryl-Box abdanken muss. Das Acryl zieht jede Menge Staub an, was schlecht für die Optik und irgendwann auch für die Hardware ist.

Der leise Media-PC soll über XBMC HD-Inhalte und Sat-TV wiedergeben können. Er soll sich ohne Tastatur über eine PC-Funkfernbedienung bedienen lassen.

Projekt – HTPC – Das kleine Schwarze

Case: Lian Li PC-Q07B schwarz, Mini-ITX
Case Zusatz: Lian Li C-02B schwarz Laufwerksblende
MoBo: ASUS AT3N7A-I, GeForce 9400
MoBo Zusatz: Sharkoon SilentEagle 1000, 80×80x25mm, 1000rpm, 19.3m³/h, 8.9dB(A)
RAM: Corsair XMS2 DIMM Kit 4GB PC2-6400U CL5-5-5-18 *von der ITX Acryl-Box aber nur 2GB*
HDD: Samsung SpinPoint M5S 160GB, SATA
NT: be quiet Pure Power 300W ATX 2.3
BR-ROM: LiteOn iHOS104, SATA, schwarz, bulk
DVB-S2: TechnoTrend S2-3200 HDTV-S2, PCI *vom Server*
Fernbedienung: PC-Funkfernbedienung X10

Link: Das kleine Schwarze meiner Freundin! (Lian Li PC-Q07, Zotac9300-ITX WiFi)

von Nico am 05.02.2010 10:54 in XBMC


(trompetenkaefer)

Ebook: How To Bypass Internet Censorship


Wer von Euch öfter im Ausland mit seinem Notebook / Netbook unterwegs ist, z. B. in China, wird sich dort sicherlich über den Golden Shield geärgert haben. Auch andere Länder oder auch Unternehmen, z. B. auch Hotels mit WLan-Hotspot etc., setzen Techniken zur Internetzensur ein.

Eine Gruppe von Internetaktivisten hat es sich zur Aufgabe gemacht, Techniken bzw. einfache Tricks aufzuzeigen um eben diese Zensurmechanismen zu umgehen. Das Repertoire reicht vom simplen übersetzen lassen einzelner Seiten durch die Google-Sprachtools bis hin zu ausgefeilter Software wie Tor. Die jeweilige Strategie zum umgehen der Zensur wird für Windows und Linux anhand von Ubuntu mit Screenshots erklärt. Das Ebook wird laufend erweitert bzw. ergänzt, es lohnt sich also öfter mal nach Aktualisierungen zu gucken.

Übersicht auf derFlossmanuals-HP
Online-Buch
Ebook (PDF)

von trompetenkaefer am 05.02.2010 10:03 in Zensur


04.02.2010

Christian Imhorst (immi)

Wer tötet den Rock’n'Roll?

In der Onlinezeitung The Huffington Post, ein Polit-Weblog mit Links zu verschiedensten Nachrichtenquellen und -kolumnisten, die von Lesern kommentiert werden können, hat Nathan Harden in einem Artikel den Rock’n'Roll zu Grabe getragen. Es geht dabei um die alte Leier, dass das Herunterladen von Musik die Musikindustrie zerstört und Pop-Musikern ihre Lebensgrundlage entzieht.

Dem Kommentar von Coco Bryce kann ich nicht zustimmen, da ich nicht denke, dass Nathan meinen Artikel Die verlorene Generation der Musikindustrie kopiert hat. Offensichtlich wurde er noch nicht einmal von ihm inspiriert, da ich ja gegen die Propaganda der Musikindustrie halte und sage, dass sich die Form des Musikkonsums ändert und sich die Produzenten wohl oder übel anpassen müssen. Doch darauf will ich gar nicht hinaus, sondern eher auf die schöne Analogie im Kommentar von yeahyeahyeahyeahyeah:

Consider the demise of classical music’s popularity, which began about 100 years ago. Then, as now with pop music, technology was the culprit. Electricity begat the phonograph, which took the dissemination music out of the gatekeeping hands of the publishing industry and the actual musicians who could translate these manuscripts into music. With the advent of recording technology, non-notational music could then be distributed and it turned out that the buying public greatly preferred jazz and other musics to classical. The art form became increasingly reliant on the existing repertoire, partially as a consequence.

Change a few crucial nouns in that paragraph and you get the story of what’s going on today.

Neue Technologien tragen nicht die Schuld am Untergang von Kulturgütern und veralteter Industriezweige, sondern wirken eher wie ein Katalysator: Sie beeinflussen die Reaktionsgeschwindigkeit.

von Christian Imhorst am 04.02.2010 20:40 in Publikationen


Dominik Schulz (tex)

KDE 4.4 is ready!

A few minutes ago KDE 4.4 was tagged in the SVN. Soon the package maintainers will start building binary packages and hopefully they will arive in Debian sid soon. I can’t wait to try out the new Akonadi-powered KDE-PIM packages and the improved plasma shell.

Let’s see which other features will be presented in the release notes.

von tex am 04.02.2010 20:16 in debian


Dennis Klein (dieta)

Klein² Podcast

Hey guys, maybe you’ve seen my stuff on YouTube! recently or have seen my older videos on my previous blog already. Well, I thought it was time to create my own Podcast. I’ve a lot things to share and would like to make it pretty easy for you to follow my updates. I’ve created 3 different entry-points [...]

04.02.2010 19:00


Sabine Becker (AtariFrosch)

ARGE, Teil 5

Oder: Die linke und die rechte Hand der ARGE

Heute Morgen hatte ich einen Termin bei der Arbeitsvermittlerin der ARGE. Also aufstehen um 7, Antreten um 9 — zum Glück mit Begleitung (Vertreterin meines Sozialarbeiters). Bei diesem Termin durfte ich eine 180°-Kehrtwende der ARGE erleben. Oder auch das Ergebnis einer intern nicht stattfindenden Kommunikation, wie man’s sehen will.

Im November hieß es ja vom Sachbearbeiter, man werde keine amtsärztliche Untersuchung durchführen, weil das Gutachten der Rentenversicherung „höherwertig” sei. Heute tönte es, diesmal von der Arbeitsvermittlerin, genau umgekehrt: Natürlich will sie eine amtsärztliche Untersuchung, und außerdem die Feststellung des Schwerberhindertengrades (GdB), und beides unbedingt!!1!11 Der vorherige Sachbearbeiter habe wohl „keinen Bock gehabt”, dabei hätte er das „auf jeden Fall gleich machen müssen”. Ich bin begeistert.

Dann wurde zunächst einmal meine „Wiedereingliederungsvereinbarung” entsorgt und neu geschrieben, und da stehen jetzt ganz andere Sachen drin als vorher. Nun geht es nicht mehr ums Bewerben und Arbeiten um jeden Preis, sondern um die Klärung meiner Arbeitsfähigkeit. Ich muß mal wieder ein paar Papiere zusammentragen, diesmal andere (ältere Gutachten etc.), und dann heißt es: Warten. Denn bis sich der arbeitsmedizinische Dienst der Arbeitsagentur meldet, könnten schonmal drei bis sechs Monate ins Land gehen. Und die Prüfung des Antrags auf Feststellung des GdB könne bis zu 12 Monate lang dauern.

In der Zwischenzeit wird vermutlich mein ALG-II-Bescheid auslaufen, der geht nämlich nur bis Ende April. Dann müßte ich (etwa Anfang März) beim faschistischen Repressionsamt wieder die Grundsicherung nach SGB XII beantragen. Zu dem Antrag werde ich dann wohl gleich die Forderung dazusetzen müssen, daß die bisherige Sachbearbeiterin bei diesem Amt nicht mehr für mich zuständig sein soll. Die dürfte derzeit nämlich Spaß mit der Strafanzeige haben, die ich im Oktober gegen sie gestellt habe. Von einer Lügnerin möchte ich nicht wieder verwaltet werden.

Nun hoffe ich, daß da nicht nochmal jemandem wieder was anderes einfällt …

von frosch am 04.02.2010 15:01 in ARGE


Dominik Schulz (tex)

Shinson Hapkido Trailer

von tex am 04.02.2010 13:19 in shinson


Opt-Out from Ad-Networks

Just two links where you can opt-out from popular advertising networks: Google and NAI.

von tex am 04.02.2010 13:04 in google ads nai


Christoph Langner (Chrissss)

Gloobus zeigt Neuigkeiten zu Gloobus-Flow

Gloobus ist der Versuch den Cover-Flow-Effekt aus einem bekannten Betriebssystem, das sich mit einem Apfel dekoriert, in den GNOME Desktop zu integrieren. Das Projekt splittet sich dabei in drei Teile. Mit Gloobus-Preview dient als Vorschau für Cover und Videos, CoverGloobus ist ein Widget für den Desktop über das man Musik-Player ansteuern kann und Gloobus-Flow möchte den Cover-Flow Effekt in Nautilus integrieren. Längere Zeit war es recht still um das Projekt, doch heute wurde im Blog zu Gloobus ein Video veröffentlicht, das ich euch nicht vorenthalten möchte.

Liebe Feed- und Planet-Leser. Das Einbetten von Videos in den Feed des Blogs ist nicht möglich. Sollte euch das Video interessieren, so kommt bitte auf das Blog.

Das ganze Gloobus-Projekt ist ziemlich experimentell und noch gibt es zu dem “Cover-Flow-Nautilus” kein PPA, aber in den nächsten Tagen wird sich da vermutlich etwas tun.

von Christoph am 04.02.2010 10:26 in Nautilus


Virtualisierung? Welches Programm benutzt ihr?

In Foren stolpere ich immer wieder über Anwender, die sich mit VMware Server herumschlagen, obwohl sie die Netzwerk-Fähigkeiten des VMware Servers gar nicht verwenden. VMware Server und Console bzw. Webfrontend laufen auf der selben Maschine.

Ich frage mich oft “Warum tut man sich das an”? Der VMware Server hat auf einem Desktop praktisch keine Vorteile. Es ist eher das Gegenteil der Fall, der VMware Server ist gerade bei der Darstellung des Gast-OS deutlich langsamer als VMware Player, Workstation, VirtualBox und Co.

Ich werde später in einem weiteren Blogbeitrag noch mehr zum Thema Virtualisierung auf dem Desktop schreiben, doch aktuell interessiert mich was Ihr verwendet. Dazu könnt ihr hier im Blog “abstimmen”.


Liebe Feed- und Planet-Leser. Die Umfrage kann bei euch wahrscheinlich nicht angezeigt werden. Solltet ihr Abstimmen wollen, so bitte ich euch auf das Blog zu kommen.

Ich habe die Antwortmöglichkeiten bewusst auf eine Stimme eingeschränkt. Solltet Ihr mehrere Programme verwenden, dann stimmt bitte für euren Favoriten.

PS: Es geht mir primär um Virtualisierung auf dem Desktop. Nicht um KVM-Server im großen Stil, sondern um die Anwendungsfälle “Schnell mal ein anderes OS testen” oder “Manchmal brauche ich doch ein Windows”.

von Christoph am 04.02.2010 09:03 in VMware


Roman Hanhart (Thurgau)

Barcamp Nürnberg vom 19. bis 21. Februar 2010

Das erste BarCamp in diesem Jahr, bei dem ich teilnehmen kann, findet einmal mehr im wunderschönen Deutschland statt. Ich bin sehr gerne dort und ich mag – im Gegensatz zur allgemeinen Stimmungslage hier in der Eidgenossenschaft – die Deutschen sehr. Manchmal sogar lieber als meine Landsleute. Und diesmal reist meine Familie wieder mit, denn wir verschieben uns nach Nürnberg, zum zweiten BarCamp in dieser Stadt. Wir sind bisher bloss immer an der Stadt vorbeigefahren und konnten sie noch nie besuchen. Das holen wir jetzt nach; mindestens meine Familie. Während der Zeit sitze ich wohl an Sessions oder unterhalte mich mit neuen oder alten Kumpels am BarCamp.

Die Veranstaltung beginnt bereits am Freitag Abend mit der Party. Da werden wir aber noch nicht dabei sein, denn wir fahren erst am Samstag Morgen früh los, kreuzen Stuttgart und reisen dann Richtung Nord-Osten weiter bis nach Nürnberg. Das sind gesamthaft ungefähr 400 Kilometer.

In Nürnberg gibt es wieder die bewährte Aufteilung zwischen alten Hasen und Neulingen. Die Veranstaltung wird natürlich in einem Guss abgehalten, man spürt dann nichts mehr von dieser Trennung. Die dient bloss der besseren Erkennung der Bedürfnisse und der optimalen Auslastung des Camps. Speziell steigen dieses Jahr sogenannte Night-Sessions. Wer noch nicht genug von den Sessions vom Tag bekommen hat, kann sich abends noch weiter damit beschäftigen; wohl in einem noch etwas lockereren Rahmen als er tagsüber schon vorherrscht.

Die Sessionplanung ist offenbar noch nicht ganz soweit, aber es gibt schon einige ganz interessante Themenvorschläge, bei denen ich teilweise sehr gerne dabei wäre. Ich freue mich auf diese Veranstaltung und natürlich auf die Menschen, die ich dort (wieder) treffen werde. Noch immer stehen freie Plätze bei allen Kategorien zur Verfügung. Ein BarCamp ist für die Teilnehmer – die in der Regel auch immer Teilgeber sind – bis auf die Anreise, die Übernachtung und allenfalls Teile der Verpflegung kostenlos. Vielleicht sehen wir uns in Nürnberg.

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von Roman Hanhart am 04.02.2010 07:15 in Session


03.02.2010

Rainer Unkenstein (Unki)

Ubuntu-Banner



Jetzt haben wir auch ein schönes Banner für die Messestände.

von blog@ruby-team.net (Rainer Unkenstein) am 03.02.2010 20:00 in ubuntu


Dominik Schulz (tex)

mount.nfs: Operation not permitted on Debian sid

When I tried to mount an NFSv3 share from an Debian etch host I’ve got the error “mount.nfs: Operation not permitted”.

The solution was to force mount.nfs to NFSv3: mount -t nfs -o nfsvers=3 server:/share /mnt

Thanks to this post.

von tex am 03.02.2010 16:46 in nfs linux etch sid


Christoph Langner (Chrissss)

Über die Verwendung von ./ in Shell-Befehlen

Die Zeichenkombination ./ – also ein Punkt gefolgt von einem Schrägstich (auch bekannt als Slash) – wird oft vor Linux-Befehle gestellt. Besonders Linux-Einsteiger stolpern über diese Kombination, wenn es darum geht ein Programm oder ein Skript auszuführen, das im aktuellen Verzeichnis einer Shell liegt. Was steckt hinter diesem kryptischen Kommando und muss man es immer eingeben? Ich versuche den Dschungel etwas zu lüften.

Bevor ich zum ./ komme muss ich etwas ausholen und ein paar Grundlagen in Bezug auf die Linux-Shell und die Umgebungsvariable $PATH verlieren. Eine Shell ist ein Programm, das eine textbasierte Benutzerschnittstelle zur Verfügung stellt, in die der Benutzer Befehle eingeben kann, die dann letztendlich von der Shell ausgeführt werden.

Bei der Ausführung eines Befehls in Linux-Systemen wird immer entweder ein in der Shell fest eingebautes Kommando ausgeführt oder ein ausführbares Programm oder Skript, das sich irgendwo auf der Festplatte befindet. Zur ersten Gruppe gehören Befehle wie cd, ls, echo, kill oder alias. Diese Befehle sind fest in der Shell eingebaut, es gibt also nirgends ein Programm, das beim Aufruf dieser Befehle ausgeführt wird. Im Gegensatz dazu stehen ausführbare Programme wie mv, less, gedit oder gar firefox deren ausführbare Programmdateien oft im Verzeichnis /usr/bin stecken.

Gibt man nun einen Befehl in eine Shell ein, so überprüft die Shell erst einmal ob dieser Befehl eingebaut ist. Erkennt die Shell einen externen Befehl, so durchsucht die Shell den Pfad (über die Variable $PATH) nach einer ausführbaren Datei mit dem selben Namen und führt die Datei aus, wenn die Suche erfolgreich war. Über…

$ echo $PATH
/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin:/usr/games

…könnt Ihr euch den aktuellen Suchpfad anzeigen lassen. In jedem dieser Verzeichnisse sucht die Shell nach ausführbaren Dateien. Die Reihenfolge der Einträge ist dabei von Relevanz. Wird nach “foo” gesucht und in /usr/local/bin das Skript gefunden, dann wird /usr/local/bin/foo ausgeführt, auch wenn es in /usr/bin auch noch eine Datei namens “foo” gäbe. Diesen Punkt darf man nicht aus dem Gedächtnis verlieren.

Skripte in einem Verzeichnis ausführen

Nun kann ich den Bogen zum ./ langsam wieder schließen. Ihr wollt ein Skript oder ein Programm ausführen. Als Beispiel wähle ich ein Skript namens beispiel.sh im Verzeichnis ~/tmp in eurem Homeverzeichnis. Dazu öffnet ihr ein Terminal, gehe in das Verzeichnis in das sich das Skript befindet und versuche es aufzurufen…

otto@computer:~$ cd tmp
otto@computer:~/tmp$ beispiel.sh
beispiel.sh: command not found
otto@computer:~/tmp$ ls -al beispiel.sh
-rwxr-xr-x 1 otto otto 61 2010-02-03 15:28 beispiel.sh

Wie Ihr seht wird das Skript nicht gefunden und das obwohl ich mich im passenden Verzeichnis befinde. Das Skript da ist und die Rechte auch stimmen. Warum klappt das also nicht? Die Lösung liegt im vorhin beschriebenen $PATH. Zur Erinnerung gebe ich ihn nochmal aus…

$ echo $PATH
/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin:/usr/games

Die Shell erkennt schnell dass das Kommando “beispiel.sh” kein eingebautes Shell-Kommando ist, daher wird im zweiten Schritt der Pfad durchsucht. Auch hier kommt die Shell wieder zu keinem positiven Ereignis. In allen Verzeichnissen, die im $PATH enthalten sind, wird keine Datei beispiel.sh gefunden, daher wird “command not found” ausgegeben. Was ist da also los?

Der Grund ist einfach: Der $PATH enthält nie das aktuelle Verzeichnis in dem man sich befindet. Um also mein Skript “beispiel.sh” auszuführen müsste ich den kompletten Pfad angeben…

otto@computer:~$ cd tmp
otto@computer:~/tmp$ /home/otto/tmp/beispiel.sh
Dies ist nur ein Beispiel für ein Skript.
otto@computer:~/tmp$ $HOME/tmp/beispiel.sh
Dies ist nur ein Beispiel für ein Skript.
otto@computer:~/tmp$ ~/tmp/beispiel.sh
Dies ist nur ein Beispiel für ein Skript.

Wie Ihr seht gibt es zahllose Varianten den Pfad zur Datei anzugeben. Die Tipperei dabei ist recht aufwändig, daher gibt es Abkürzungen, die einem die Arbeit etwas abnehmen. Die kürzeste Variante einen Pfad zum aktuellen Verzeichnis anzugeben ist dabei der Punkt. Der Punkt steht für das aktuelle Verzeichnis und daher reicht zum Ausführen der beispiel.sh eben der ./ als Pfadangabe aus…

otto@computer:~$ cd tmp
otto@computer:~/tmp$ ./beispiel.sh
Dies ist nur ein Beispiel für ein Skript.

Warum ist das aktuelle Verzeichnis nicht im Pfad?

Ihr stellt euch nun eventuell die Frage warum das aktuelle Verzeichnis nicht im Pfad steckt. Man würde sich doch immer etwas Tipparbeit und vor allen Dingen Verwirrung ersparen. Der Grund ist simpel: Sicherheit! Stellt euch vor jemand gibt euch ein paar Daten, die ihr via Shell irgendwo hin verschieben sollt. In den Daten steckt jedoch noch eine kleine unscheinbare Datei namens “mv” mit dem Inhalt…

#!/bin/bash
rm -rf $HOME

Geht ihr nun in das Verzeichnis und setzt den Befehl…

otto@computer:~$ cd ~/daten
otto@computer:~/daten$ mv beispiel.* /wohin/auch/immer

…ab, dann würde – solange das aktuelle Verzeichnis vor /usr/bin im $PATH stehen würde – das im Verzeichnis enthaltene mv-Skript ausgeführt werden und nicht /usr/bin/mv. Das Ergebnis? Euer gesamtes Homeverzeichnis würde kommentarlos und in einem Rutsch gelöscht werden.

Würde das aktuelle Verzeichnis im Suchpfad vor den Systempfaden /usr/bin und Co. im $PATH stehen, dann könnte man ohne Probleme dem Benutzer maliziöse Skripte oder gar Programme unterschieben.

Kann ich das aktuelle Verzeichnis wirklich nicht in den $PATH bekommen?

Sollte der Ausschluss des aktuellen Verzeichnisses euch wirklich sehr stören, so ist es recht problemlos möglich das aktuelle Verzeichnis in den $PATH zu packen. Ob es sinnvoll ist, das mag ich aufgrund des oben genannten Negativ-Beispieles gar nicht weiter erörtern.

Den Pfad könnt Ihr über einen Eintrag in die Datei ~/.profile in eurem Homerzeichnis individuell anpassen. Fügt Ihr am Ende der Datei beispielsweise den Eintrag…

PATH="$PATH:."

… ein und startet eine neue Shell, dann sieht euer $PATH letztendlich so aus.

$ echo $PATH
/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin:/usr/games:.

Am Ende steht der “.” für das aktuelle Verzeichnis. Via…

otto@computer:~$ cd tmp
otto@computer:~/tmp$ beispiel.sh
Dies ist nur ein Beispiel für ein Skript.

…könnt ihr dann das Beispiel-Skript ausführen. Ihr seht, kein “./” mehr nötig. Steht der Punkt am Ende des Pfades, so besteht auch keine Gefahr dass der Trick von oben funktioniert, doch es gibt einen korrekten Weg eigene Skripte ohne Pfadangaben auszuführen.

Die Verzeichnisse ~/bin und /usr/local/bin

Ihr könnt in eurem Homeverzeichnis einen Ordner namens ~/bin anlegen. Beim Starten einer Shell wird automatisch überprüft, ob dieser Ordner existiert. Wird er gefunden, dann wird er automatisch in den $PATH aufgenommen. Dies funktioniert über den Abschnitt…

# set PATH so it includes user's private bin if it exists
if [ -d "$HOME/bin" ] ; then
    PATH="$HOME/bin:$PATH"
fi

… in der Datei ~/.profile, die beim Starten einer Shell ausgeführt wird. Schaut ihr euch den $PATH nun an, so seht ihr…

$ echo $PATH
/home/otto/bin:/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin:/usr/games

Der Ordner /home/otto/bin steht nun an erster Stelle und Skripte, die Ihr dort ablegt, werden automatisch gefunden. Soll euer Skript oder kleines Programm von allen Benutzern des Systems verwendet werden, dann solltest ihr es nach /usr/local/bin kopieren oder dort verlinken. Dieses Verzeichnis befindet sich auch immer im $PATH und die Paketverwaltung legt dort nie Daten oder Dateien ab. Es ist also euer kleines Reich.

von Christoph am 03.02.2010 16:30 in Grundlagen


(c3f2o)

FDP als Postenerfinder

Vor der Wahl ist nun mal nicht nach der Wahl, das ist schon lange klar. Was die Gelben zu Zeit allerdings veranstalten ist schon wieder der Knaller. Nachdem man sich seine Meinung schon hat kaufen lassen, und wie im Gesundheitsministerium sogar unbeliebte Leute einfach durch Lobbyisten ersetzt, muß man es natürlich auch bei dem Sparen [...]

von Administrator am 03.02.2010 16:15 in Politik


Die Ursachen der derzeitigen Krise der Staatsfinanzen

Die Einschläge kommen näher. Mussten bislang vor allem Länder der Peripherie der Europäischen Union – wie etwa Ungarn, Rumänien oder Lettland – mittels milliardenschwerer Hilfspakete des IWF, der Weltbank und der EU vor dem Staatsbankrott bewahrt werden, so droht erstmals mit Griechenland einem Land der Eurozone die Zahlungsunfähigkeit. Als weitere Pleitekandidaten werden inzwischen Euroländer wie [...]

von Administrator am 03.02.2010 16:15 in Politik


Die Dialektik der Bürokratie

Es gab Zeiten, heute mögen das viele Zeitgenossen kaum noch glauben, da galt eine gut aufgestellte Bürokratie als ein Segen für das Staatswesen. Mit der Bildung moderner Nationalstaaten, die getrieben wurde durch eine beeindruckende Entwicklung der Produktivkräfte und der allmählichen Industrialisierung und Verwissenschaftlichung der Ökonomie fielen dem Staat immer mehr Aufgaben zu, die in Despotien [...]

von Administrator am 03.02.2010 16:03 in Gedanken


Rössler Ungerechtigkeit als Arbeitsbedingung

Ist ja ne tolle Sache, da hat sich der Herr Rössler tatsächlich hin gestellt und will nicht mehr weiter arbeiten, wenn man Ihm seine Kopfschusspauschale nicht durch winkt. Klar das Prinzip klingt schon auf den ersten Block absolut obergerecht. Alle zahlen den gleichen Beitrag, egal wer wie viel verdient. Natürlich will man für die Habenichtse [...]

von Administrator am 03.02.2010 16:00 in Gedanken


Dominik Schulz (tex)

Linux Containers vs. Linux Vservers

Since Linux-Vservers seem to be having a hard time in Debian and the Vserver maintainers probably aren’t going to go the same way as the OpenVZ maintainers who promissed to get OpenVZ in shape for Debian, it’s time to look for alternatives. If you want to stay with contextualization, a lightweight form of virtualization, there is only a limited set of options. According to KernelNewbies TechComparison of virtualization techniques there are only a mere three approaches which go for contextualization (also called containers).

There three are

  • OpenVZ
  • Linux-Vserver
  • Linux Containers (LXC)

Since I have objections to OpenVZ, which, despite its cool features like live migration, are keeping me away from it, it’s time to look for LXC.

The one killer-argument of LXC is that it is mainline, meaning that is has been submitted to and accepted by the linux official kernel tree and doesn’t need any patches. So you can expect LXC to be fully usable starting with Kernel 2.6.29, which should be available in most stable distributions by now. To make full use of LXC you’ll need the userland tools as well. They are available from Sourceforge and as a Debian Package in squeeze (currently testing). However backporting them to lenny (currently stable) shouldn’t be hard since lenny fullfills all dependencies and it should only be a matter of installing the package from squeeze by hand.

So far LXC looks very promising but still a bit rough about the edges. I’m not going to present a more detailed howto here, yet. Please have a look at this five minute guide to LXC instead.

I’m working on the lxc-debian tools to improve them; have look at my git repository. I’m planning to write a Vserver to LXC conversion tool. Hopefully I can push my work upstream sometime. I really like to try to concentrate the work into one coordinated project.

If your curios about the development of LXC, you should subscribe to the LXC mailinglists lxc-devel and lxc-users at sf.net.

Update: Two more links regarding LXC. The LXC HOWTO and “LXC containers or extremely fast virtualization“.

von tex am 03.02.2010 13:34 in linux vserver lxc container virtualization contextualization


(trompetenkaefer)

Trompetenkaefer’s Blog in neuem Gewand


Nachdem ich schon seit längerem mit meinem alten Theme unglücklich war, da es sich nicht so flexibel an meine Wünsche anpassen lies, bin ich heute auf das WordPress-Theme “Monochrome” umgestiegen. Ich finde es eleganter und übersichtlicher wie das alte und es lässt sich natürlich besser an meine Bedürfnisse anpassen.

Was haltet ihr davon? Soll ich dieses Theme lassen, oder hat Euch das alte besser gefallen? Über konstruktive Kritik würde ich mich freuen! :)

von trompetenkaefer am 03.02.2010 12:31 in In eigener Sache


Dominik Schulz (tex)

Setting up Gitweb on Debian

There are many blog posts and howtos about setting up gitweb on the web. Unfortunately none of those seems to work for me. Either you can’t check out via http or it’s just not working.

Here is my configuration, which works for me on Debian Lenny. If you follow this instructions you’ll get a working gitweb Webinterface, checkouts via HTTP and git URLs.

First create a new directory to hold the git repositories. I’ll use the FHS compliant /srv/git:

mkdir /srv/git

Then create a new Apache 2 Vhost:

<VirtualHost *:80>
ServerName git.example.net
ServerAdmin you@example.net
SetEnv  GITWEB_CONFIG   /etc/gitweb.conf
DocumentRoot    /srv/git
ErrorLog /var/log/apache2/git.example.net-error.log
CustomLog /var/log/apache2/git.example.net-access.log combined
HostnameLookups On
UseCanonicalName Off
ServerSignature Off

Alias /gitweb.css /usr/share/gitweb/gitweb.css
Alias /git-favicon.png /usr/share/gitweb/git-favicon.png
Alias /git-logo.png /usr/share/gitweb/git-logo.png
Alias /git /srv/git

ScriptAlias /gitweb.cgi /usr/lib/cgi-bin/gitweb.cgi
DirectoryIndex gitweb.cgi
<Directory /srv/git>
AllowOverride None
Options Indexes FollowSymlinks
Order Allow,Deny
Allow From All

RewriteEngine On
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME}         !-f
#RewriteCond %{REQUEST_FILENAME}        !-d
RewriteRule ^.* /gitweb.cgi/$0          [L,PT]
</Directory>
# for debugging rewrite rules
#RewriteLog /srv/www/git.gauner.org/logs/rewrite.log
#RewriteLogLevel 9
</VirtualHost>

In most tutorials you’re told to include the RewriteCond matching directories (!-d), but for me that broke pretty URLs, so I disabled it.

If you use lighttpd, check out this FAQ entry.

Now you’ll need to make some adjustments to /etc/gitweb.conf:

$projectroot = “/srv/git”;

# turn off potentially CPI-intensive features
$feature{’search’}{‘default’} = [undef];
$feature{‘blame’}{‘default’} = [undef];
$feature{‘pickaxe’}{‘default’} = [undef];
$feature{‘grep’}{‘default’} = [undef];
$feature{’snapshot’}{‘default’} = [undef];

# nicer-looking URLs (req. apache rewrite rules)
$feature{‘pathinfo’}{‘default’} = [1];

$site_name = “git.example.net”;
$my_uri = “http://git.example.net”;

# target of the home link on top of all pages
$home_link = $my_uri || “/”;

@git_base_url_list = (“git://git.example.net”);

Restart the Apache and checkout if your Vhost works.

Finally you can setup the OpenBSD inetd in /etc/inetd.conf add this line:

git     stream  tcp     nowait  nobody  /usr/bin/git-daemon git-daemon –inetd –verbose –base-path=/srv/git /srv/git

Now you’re done. Of course you need to install apache2, gitweb and openbsd-inetd but that should be clear ;)

Go here or here for more information.

von tex am 03.02.2010 12:00 in Verschiedenes


Roman Hanhart (Thurgau)

Canaima GNU – ein Linux aus Venezuela

Im Rahmen seiner Vorstellungsrunde verschiedenster Linux-Distributionen aus aller Welt stiftete mich der Bürgermeister persönlich via identi.ca dazu an, eine weitere Distribution vorzustellen. Da es sich dabei um eine Debian-basierende Linux-Variante handelt, sagte ich gerne zu. Das GNU/Linux nennt sich Canaima, wohl angelehnt an den gleichnamigen Nationalpark in Venezuela. Denn von diesem Land entstammt die in spanisch gehaltene Distribution. Venezuela liegt am nördlichen Ende des südlichen, amerikanischen Kontinents. Nachbarn sind die Länder Brasilien, Kolumbien und Guyana.

Das Bild stammt von Wikipedia aus dem Artikel zu Venezuela.

Ganz spannend und nachahmenswert finde ich die politische Haltung von Venezuela in Sachen Teilen von Wissen. Denn die Regierung hat bereits im Jahre 2004 ein Gesetz erlassen, wonach alle öffentlichen Ämter freie Software der geschlossenen bevorzugen müssen, sofern es für die jeweilige Aufgabe welche gibt. Innerhalb dieser Philosophie entwickelten das Nationale Zentrum für Informationstechnologie (CNTI) ein Linux, welches auf Debian basiert: Canaima GNU.

Auf der Website des Linux-Projekts gibt es nebst Erläuterungen und Beschreibung, die allesamt in Spanisch gehalten sind, selbstverständlich auch die Möglichkeit, das freie Linux herunterzuladen. Ich habe mich für die i386-iso-Datei entschieden, die doch immerhin 1.3 GB schwer ist. Es handelt sich dabei um keine Live-CD, aber eine Installation ist damit im Bootmodus möglich. Das habe ich mit einer virtuellen Maschine unter der Haube der VirtualBox erledigt.

Ich habe dazu eine Standard-VM mit 1024 MB flüchtigem Speicher und einer Festplatte zu 25 GB (dynamisch wachsend) erzeugt. Alle andern Einstellungen liess ich auf default, ausser der virtuellen Grafikkarte spendierte ich noch etwas mehr als bloss ein MB Speicher. Dann schob ich die iso-Datei in das imaginäre DVD-Laufwerk und startete die Kiste. Zum Glück kenne ich die Standard-Installation von Debian auswendig. Denn ich verstehe (fast) kein Wort spanisch und hatte daher den Vorteil, dass ich wusste, welche Fragen wann erscheinen und wie die Antworten aufgelistet sind. Aber manchmal reicht es bei technischen Dingen, die in einer fremden Sprache notiert sind, auch, wenn man bloss ein oder zwei Schlüsselworte versteht, um den Zusammenhang zu kennen. Auf jeden Fall habe ich dann die Installation hinbekommen, das Linux läuft in Spanisch, obschon ich bei der Installation Deutsch angegeben habe.

Nombre completo para el nuevo usuario. Ich verstehe den ganzen Satz, weil der sehr einfach ist und weiss von der Debian-Installation her, dass ich hier den kompletten Namen des ersten Benutzers hineinschreiben soll. Ich empfinde das Spanisch als sehr sympathisch. Die Installation dauerte ungewöhnlich lange und auch der erste Startvorgang brauchte fast zwei Minuten. Danach fuhr ich erst einmal die Updates und installierte die Gasterweiterung für die VirtualBox. Canaima/GNU kommt mit Gnome daher und präsentiert sich mit Ausnahme der Icons und dem Hintergrundbild in einem typischen Debian-Bild.

Das Linux wurde unter anderem für die öffentlichen Verwaltung geschaffen und so verwundert es nicht, dass per default alle OpenOffice-Pakete installiert sind – in Spanisch, versteht sich. Dazu kommt noch die Projektverwaltung openproj, X-Chat und Freemind wie einige Erweiterungen für OpenOffice. Ausserdem gibt es ein separates Gnome-Menü für Sound-Effekte, was wiederum für die Arbeitsfreudigkeit der Venezuelaner spricht. Alles in allem ein rundes, aber etwas träges GNU/Linux, das für den Alltag taugen würde, spräche man spanisch. Die ganze Sprachunterstützung für andere Sprachen fehlt. Die liesse sich wohl nachinstallieren, aber wahrscheinlich zu Lasten der Funktionen und Erweiterungen. Die Macher von Canaima investierten recht viel Zeit für das venezuela-spanische Wörterbuch und dessen Integration in OpenOffice und dem Betriebssystem. Auch die Sicherheitsfragen im Gnome-Terminal sind in “venezuela-Spanisch” gehalten. Immerhin nutzt bis heute schon über ein Viertel der Behörden in Venezuela dieses Linux.

Nach diesem Ausflug zum Canaima GNU habe ich die virtuelle Maschine geköpft und die Festplatte sowie die iso-Datei gelöscht. Ich mag Debian-basierende Systeme sehr, aber wenn sie in Spanisch daherkommen, bin ich überfordert. Deswegen kehre ich zurück zu “meinem Ubuntu” – in Deutsch natürlich. Aber es hat Spass gemacht, einmal mehr etwas anderes anzusehen, das zwar auf der gleichen Philosophie wie Debian basiert, aber aus einer ganz andern Ecke unserer Welt stammt.

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von Roman Hanhart am 03.02.2010 11:15 in Venezuela


Sascha Khorchidi (skhor)

Ideen aus Babyläden

Fliesen sind kalt. Und Küchen und Bäder haben häufig kalte Fliesen auf dem Boden. Und genau auf diesen kalten Böden krabbeln Babys gern herum.

Wie gut, dass es da einen Babymarkt gibt. Der hat so tolle und pfiffige Ideen. Z.B. das Puzzle aus 10x10cm Schaumstoffplättchen. Bunt bedruckt mit Buchstaben. Und zu einer beliebigen Fläche verknüpfbar. So kann man eine bunte und rutschfeste Schaumstoffunterlage genau da ausbreiten, wo das Baby sonst auf kalten Fliesen krabbeln würde.

von skhor am 03.02.2010 09:37 in Baby


Roman Hanhart (Thurgau)

identi.ca gefangen im Prism

Über Prism habe ich ja schon einmal im Zusammenhang mit Zertifikaten geschrieben. Prism ist eine Art Minibrowser aus dem Hause Mozilla, der sich als Applikation verkleidet mit genau einer URL und damit mit einer Aufgabe so starten lässt, dass die angepeilte Seite im Normalfall nicht mehr verlassen werden kann – ausser durch interne Links, welche auf der Zielseite vorkommen. Wikipedia schreibt dazu:

Prism ermöglicht es, die jeweiligen Webanwendungen direkt vom Desktop aus in eigenen vom Webbrowser getrennten Prozessen zu starten und unabhängig von diesem zu konfigurieren. Dabei wird ein abgespeckter Firefox gestartet, jedoch ohne die browsertypischen Bedienelemente und ohne das Menü.

Um identi.ca einigermassen sinnreich einsetzen zu können, braucht es einen Klienten dazu. Unter Ubuntu kenne ich gwibber, Jabber-Klienten, Adobe Air basierende Programme, choqok für KDE und Gnome Do, um die grafischen Möglichkeiten zu nennen. Es gibt vielleicht noch weitere; wenn ja, bitte her damit. Die oben genannten Programme passen mir aber nicht wirklich.

Eine Alternative wäre da eben Prism, um damit entweder die normale Startseite von identi.ca zu öffnen, oder die speziell angepasste, etwas kleinere Seite, die unter http://identi.ca/Benutzername/all?realtime=1 zu finden ist.

Allerdings scheint die “Kurzform-Seite” nicht richtig zu laufen, sie lädt nicht automatisch neu und verirrt sich ab und zu nach dem Posten eines Dents. Die normale Startseite erachte ich als besser, zumal es dort die Möglichkeit gibt, den automatischen Reload ein- oder auszuschalten. Offenbar wird dieser Button aber im Prism-Browser nicht immer angezeigt.

So lässt sich der “Identi.ca-Klient” beispielsweise auf einem zweiten, virtuellen Desktop platzieren, wo er wenig stört. Dafür steht die systemintegrierte Benachrichtigung, die zum Beispiel bei gwibber genutzt wird, nicht zur Verfügung. Das kann aber auch ein Vorteil sein, denn jene Meldungen zerren zeitweise an den Nerven.

Aber schlussendlich bleibt auch ein Prism nichts weiter als ein Browser, wenn auch ein kastrierter. Wie so Vieles ist es schlussendlich Geschmackssache, was einem gefällt oder eben missfällt. Twitroid zum Beispiel halte ich für einen ganz tollen und ausgereiften Klienten für identi.ca. Den gibt es halt leider nur für Android. Immerhin steht mit Prism eine weitere Alternative für den Desktop zur Verfügung.

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von Roman Hanhart am 03.02.2010 07:15 in Twitter


02.02.2010

Dennis Klein (dieta)

Networking horror

Good evening, after some days of silence, I think it makes sense to explain what happend. First of all: I’ve launched my business “dennisklein.eu” successfully on Monday So – great to be back to my own business. But let me scroll back a few days. The last time, I’ve told you, that I’ve moved to a [...]

02.02.2010 23:15


Jürgen Braun (jaybe)

Panoramafotos erstellen

Schon öfters wollte ich mich damit befassen, aus mehreren Einzelbildern ein Panoramafoto zu erstellen. Denn durch verschiedene Artikel bei heise oder im Magazin Linux-User – z.B. hier, hier oder hier – wurde ich immer wieder auf die Thematik aufmerksam, hatte jedoch nie hierfür geeignete Einzelaufnahmen zur Hand. Im diesjährigen Ski Urlaub fiel es mir beim Anblick [...]

von jaybe am 02.02.2010 21:24 in Urlaub


Helmut Roewer (Dunkelangst)

Freude: Daten|teiler

dunkelangst.org verfügt über einen eigenen Planeten der die Blogroll ersetzt. Die Blogs, die in dem Planeten enthalten sind, werden in eigenem Ermessen eingepflegt und der ein oder andere fragt sich vielleicht warum gerade dieser oder jener Blog aufgenommen wurde. Zeit für eine Blogparade, die die Vorzüge der einzelnen Schmuckstücke nahe bringt.

Daten|teiler – Kopieren als Kulturtechnik

Es gibt ein paar Dinge, die mich wirklich freuen. Etwa wenn die Idee eines eigenen Planeten von anderen, höchst interessanten Bloggern, wie IMMI,  aufgegriffen und realisiert wird.  So etwas freut mich einfach. Wenn ich dann auch noch feststelle, dass mein Blog in dem anderen Planeten, von diesem interessanten Blogger, aufgenommen wurde, dann freue ich mich natürlich noch mehr. :grin:

Unabhängig von seinem Planeten habe ich seinen Blog schon etwas länger in meinem privaten (Offline) Feedreader, auf den ich derzeit nicht zugreifen kann, da ich momentan nicht mit meinen Rechner ins Internet gehen kann. Ich mag einfach den Blog von Christian Imhorst, da er sehr kompetente und insterassante technische Publizierungen über Ubuntu Linux und andere Computer Themen schreibt. Im Gegensatz zu einigen Anderen bleibt er dabei auf dem Teppich und wird nicht überheblich oder gar arrogant und genau das macht seinen Blog einfach sympathisch. Ich finde es vor allem schön, dass er die Konsole als Ubuntu Anwender nicht scheut.

In diesem Sinne, sage ich an dieser Stelle:

Willkommen in meinen Planeten. ;-) :grin:

von Dunkelangst am 02.02.2010 17:15 in Blogparade


Roman Hanhart (Thurgau)

Webentwicklung mit CakePHP

Bücher aus dem Hause O’Reilly mag ich sehr, da sie einerseits eine hohe Qualität aufweisen – ich meine inhaltlich – und andererseits sind sie meist auch anspruchsvoll. Allerdings kosten die Schinken meist auch etwas mehr, als ein Buch von Markt und Technik, Franzis, Data Becker oder einem ähnlichen Verlag. Vor ein paar Tagen lag das Buch Webentwicklung mit CakePHP in meinem Briefkasten. Bisher hörte ich bloss am Rande von diesem Framework, ausser am BarCamp zu Liechtenstein; dort setzte ich mich in die Session von Roland und sah mir an, wie in knapp 45 Minuten eine Webapplikation entstand. Mit CakePHP.

Das Buch entstand im Jahre 2008, verfasst haben es Dirk Ammelberger und Robert Scherer. Beides sind Koryphäen im Bereich der Webentwicklung und dem dazugehörigen Umfeld. Ich befinde mich nun mitten in der Arbeit mit diesem Buch und darf mit Überzeugung sagen, dass nicht nur CakePHP eine feine Sache ist, sondern auch das Buch selbst.

Es ist nicht für Computer-Einsteiger geschrieben, das geht auch aus der Einleitung hervor. Ein paar Grundkenntnisse zu PHP, MySQL, SQL und den Relationen in einer modernen Datenbank sowie dem objektorientierten Verhalten einer Programmiersprache reichen aber aus, um gut damit zurechtzukommen. Mindestens nehme ich die Inhalte so wahr und ich bin bei weitem kein Profi in diesen Dingen, höchstens ein interessierter Amateur. Die Einleitung halte ich für sehr gelungen, denn darin bekomme ich sauber erklärt, was CakePHP ist, wozu ein Framework dient und welche Mittel ich brauche, um damit arbeiten zu können. Im Anschluss an die Einleitung folgen dann die Anweisungen und Tipps zur Installation, welche für Linux, Mac und sogar Windows erklärt werden. Dabei kommt nicht nur das Framework an sich zur Sprache, sondern auch die Datenbank, der Webserver und der PHP-Interpreter. Ich weiss zwar bis heute nicht, was PHP auf einem Windows-Rechner zu suchen hat und weshalb ein Apache auf dieses Betriebssystem gezwungen werden soll, aber das soll ja nicht meine Sorge sein. Wer ein WAMP haben will, soll es sich halt zurechtschustern. Leider wird im Buch die Installation von der CakePHP-Konsole für Linux mit keinem Wort erwähnt, bloss Windows und Mac werden behandelt. Dort stehe ich im Moment noch etwas vor dem Berg, aber das werde ich noch lösen.

Völlig neu war mir auch, dass CakePHP ein Abbild eines Frameworks ist, das sich bei Ruby wiederfindet. Ruby on Rails hat ja der Programmiersprache Ruby zu einer richtigen Renaissance verholfen. Es ist ein Framework eben für Ruby, das sich sehr erfolgreich verbreitet hat. CakePHP soll in etwa dasselbe für PHP sein.

Danach wird Schritt für Schritt mittels einem imaginären Projekt jede Funktion vom Framework besprochen und mit “lebendigen” Beispielen erklärt. Zuvor lernen aber die Leser noch eine Menge wichtiger Fakten über die Arbeitsweise von CakePHP. Für besonders spannend halte ich das Grundprinzip MVC, welches dafür sorgt, dass die Datenhaltung, die Darstellung und die Logik sauber voneinander getrennt werden – WordPress lässt grüssen… Aber auch DRY finde ich essentiell wichtig, denn ich wiederhole mich wirklich nicht gerne beim Coden; das ist langweilig und das Resultat birgt grosse Fehlerquellen in sich. Die Beispiele und Erklärungen im Buch weisen eine hohe Qualität auf und der Lerneffekt ist – mindestens bei meiner suboptimalen Intelligenz – sehr hoch. Es macht Spass, mit diesem Buch zu lernen.

Auch AJAX ist ein Thema in diesem Buch. Soweit bin ich aber noch nicht vorgestossen, ich habe aber gesehen, dass mitunter auch DHTML besprochen wird. Das ist ein heikles Thema, besonders die Barriere-Freiheit ist dort gefährdet. Ich bin gespannt, was dort zu lesen ist.

Für meine Tests und kleinen Applikationen habe ich die Installation von CakePHP auf meinem Server zu Hause durchgeführt. Das ist ein Uralt-PC, auf dem ein Ubuntu-Server 8.10 rennt. Die Maschine ist von aussen nicht zu erreichen. Ich mag es nicht besonders, wenn ich auf meinem Notebook PHP, MySQL-Server, Apache, PHPMyAdmin und allenfalls weitere Dienste sowie das Framework installieren soll. Genau für solche Anforderungen besitze ich noch immer diesen alten PC, der wohl aus dem Jahre 2003 stammt. Allenfalls braucht es noch das CLI-Paket für PHP:

sudo apt-get install php5-cli

Grundsätzlich könnte man unter Ubuntu das gesamte Framework über die Paketverwaltung installieren. Das habe ich aber nicht getestet, zumal andere Komponenten benutzt werden als Apache und Konsorten.

Zusammen mit diesem Buch kann ich mich mindestens in das Framework einarbeiten. Wer sich für CakePHP interessiert und noch nicht alle Feinheiten kennt, dürfte mit diesem Buch gut bedient sein. Aber auch Leute, die das Framework noch gar nicht kennen, aber das nötige “Meta-Grundwissen” mitbringen, werden damit sofort zurechtkommen.

Noch ein Satz zum Buch selbst, also zur Bindung: Ich kenne sehr viele verschiedene Buchbindungen, habe auch schon selbst Bücher gebunden. Ich werde es einem Buchbinder niemals verzeihen, wenn er kein Buchzeichen – in Form eines Stoffbandes, das im Rücken verleimt ist – einsetzt. Bei einem Buch dieser Preisklasse gehört mindestens ein Buchzeichen dazu. Die Bindung an sich ist sauber und qualitativ in Ordnung, aber es ist eben doch keine Deutsche Wertarbeit, wenn das Buchzeichen fehlt.

Webentwicklung mit CakePHP trägt die ISBN-Nummer 978-3-89721-863-5 und ist im Handel für ungefähr 30 Euro zu haben.

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  • 9. Januar 2008 -- SSL auf Apache einrichten (0)

von Roman Hanhart am 02.02.2010 11:15 in Webentwicklung


Dominik Schulz (tex)

A380 at the Matterhorm

The Swiss Luftwaffe has released some impressing fotos of the A380 in front of the Matterhorn.
Here’s a teaser:

If you click on the image you’ll get a larger image. In the far right is the well known Matterhorn. In front is the A380 just above a F/A-18C Hornet from the Swiss Luftwaffe. In the background you see a part of the ski-region Zermatt-Cervinia. Just off the image on the left side would be the Klein-Matterhorn and the Gobba di Rollin. This is the starting point of the Theodulglacier. Nearby you can see some ski lifts and ski tracks leading to and from the Pleatau Rosa/Testa Grigia, which is the border to Italy.

von tex am 02.02.2010 10:52 in swiss


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