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12.03.2010

Christoph Langner (Chrissss)

Chatroulette unter Linux

Aktuell geht ja der Hype Chatroulette durchs Internet. Auch unter Linux lässt sich das Vergnügen nutzen, mehr als Adobe Flash braucht es dazu ja nicht. Allerdings gibt es einen kleinen Stolperstein. Der Dialog, in dem man dem Chat-”Programm” erlaubt auf die Webcam zuzugreifen, funktioniert unter Linux nicht richtig. Die Bedienelemente “Zulassen” oder “Verweigern” lassen sich nicht anklicken und das selbst dann, wenn man das Klickproblem löst, das seit Ubuntu Karmic bei manchen Benutzern auftritt.

Die Webcam für Chatroulette freigeben

Doch dieses Problemchen lässt sich lösen. Adobe bietet ein “Frontend” zur Verwaltung von Adobe Flash an. Es ist nicht sonderlich bekannt doch es gibt einen Settings Manager für Adobe Flash. Lasst euch nicht verwirren, doch über diese Webseite könnt Ihr eure lokale Flash-Installation managen.

Um nun Chatroulette, Camchat und Co. (oder jeder anderen Webseite, die via Adobe Flash eure Hardware ansprechen möchte) zu erlauben die Webcam zu nutzen, öffnet Ihr Chatroulette erst einmal im Browser und klickt auf “Preview your Cam”. Daraufhin sollte der besagte Dialog kommen, in dem Ihr nichts anklicken könnt.

Nun geht auf die oben genannte Seite mit dem Settings Manager, dort sollte jetzt unter “Website-Zugriffsschutzeinstellungen” chatroulette.com (oder die von euch gewünschte Seite) aufgeführt sein. Wählt den Eintrag aus und setzt über “Immer zulassen” die Erlaubnis.

Adobe Flash den Zugriff auf die Webcam erlauben

Geht nun zurück zu Chatroulette und ladet die Seite neu. Eventuell ist es nötig die Page via Strg+F5 komplett neu laden zu lassen. Klickt nun wieder auf “Preview your cam” und schon sollte Ihr euer Bild sehen können. Tja, und dann konnte Tux es nicht lassen ein paar Leuten ein Lächen auf das Gesicht zu zaubern…

Es ist im Planet oder in manchen Feed-Reader leider nicht möglich eingebettete Videos anzusehen. Schaut daher bitte ins Blog, falls Ihr hier kein Video sehen solltet.

von Christoph am 12.03.2010 18:10 in Webcam


Sabine Becker (AtariFrosch)

Ausschüsse und Beschlüsse

Neues zu meiner E-Petition: Heute kam ein Brief aus dem Sekretariat des Petitionsausschusses:

der Ausschussdienst des Petitionsausschusses wird nunmehr für die parlamentarische Beratung Ihres Anliegens eine Beschlussempfehlung mit Begründung erstellen, die dann von mindestens zwei Bericht erstattenden Abgeordneten, die der Regierungskoalition und der Opposition angehören, geprüft wird.

Anschließend wird der Petitionsausschuss Ihr Anliegen beraten und sodann dem Deutschen Bundestag eine Beschlussempfehlung zur Erledigung Ihrer Eingabe vorlegen. Den Beschluss des Deutschen Bundestages werde ich Ihnen unaufgefordert mitteilen. Bis dahin bitte ich Sie um Geduld.

Na, dann bin ich mal gespannt — wobei es natürlich nicht nur mein Anliegen ist, sondern das von mindestens 3.691 weiteren Menschen, die die Petition mitgezeichnet haben.

von frosch am 12.03.2010 15:37 in Petition


(trompetenkaefer)

Gnome 2.30 wird iPod-Touch und das iPhone unterstützen

Im Release von Gnome 2.30 wird gvfs iPod-Touchs und iPhones per default unterstützen. Dies ist den Release Notes der 2.29-Serie zu entnehmen. Somit ist die Unterstützung der Apple-Geräte, anders wie manchen Medien / Blogs zu entnehmen ist, nicht nur auf das neue Ubuntu 10.04 beschränkt, sondern hält in alle Distributionen Einzug, die Gnome 2.30 ausliefern. :)


von trompetenkaefer am 12.03.2010 13:47 in Ubuntu


Sascha Khorchidi (skhor)

Äquivalenz-Fallhöhe

So kann man sich das leicht vorstellen: ein Vater hält seinen 12 Monate alten Jungen über den Kopf und spielt Flieger. Das kennen wir alle.

Dann aber rennt der Vater irgendwie gegen eine Tür und rammt den Kopf des fliegenden Jungen gegen das Holz. In Schrittgeschwindigkeit. Aber immerhin. Seine Arme hat das ordentlich nach hinten gezogen. Das rummst. Kann ich mir gut vorstellen.

von skhor am 12.03.2010 08:48 in Baby


11.03.2010

Christian Imhorst (immi)

Xubuntu und PulseAudio

In meinem Posting Das Hercules EC-800 und Xubuntu 3 habe ich mich noch gefragt, warum Audacious2 nicht mit dem PulseAudio-Plugin zusammenarbeitet, und man unter Einstellungen -> Audio (Strg + P) als aktives Ausgabe-Plugin ALSA wählen muss. Die Lösung liegt mal wieder irgendwie auf der Hand: PulseAudio ist unter Xubuntu nicht standardmäßig installiert. Die Installation von PulseAudio kann man aber im Terminal nachholen:

sudo apt-get install pulseaudio gstreamer0.10-pulseaudio pulseaudio-utils gnome-media

Wenn Gnome-Media zusätzlich installiert wird, hat man noch den Vorteil, dass ein neues Icon von PulseAudio im Benachrichtigungsfeld erscheint, mit dem die Lautstärke flexibler gesteuert werden kann. Das alte Lautsprecher-Icon von XFCE kann dann entfernt werden. In Audacious2 sollte man von ALSA wieder auf das PulseAusio-Plugin umgeschwenken.

Die kleinen schwarzen Popups rechts oben, auch notify-osd genannt, stören jetzt beim Lauter und Leiser stellen vor allem auf so kleinen Bildschirmen wie dem vom Hercules extrem. Wenn man sie so wie ich ins Jenseits schicken möchte, tippt man folgenden Befehl ins Terminal ein:

sudo mv /usr/share/dbus-1/services/org.freedesktop.Notifications.service /usr/share/dbus-1/services/org.freedesktop.Notifications.service.disabled

Nach dem nächsten Neustart sind sie dann verschwunden und bedecken nicht mehr den halben Bildschirm, wenn man etwas an der Lautstärke dreht.

Außerdem sollte man darauf achten, dass unter Einstellungen -> Audio (Strg + P) der Sampling Rate Converter nicht aktiv ist, da er sehr viel CPU verbraucht.

von Christian Imhorst am 11.03.2010 19:46 in Gnu/Linux


Bernd Dau (whisper)

Mit monit die Serverdienste überwachen

Die Rootgemeinschaft hat nun eine Serverüberwachung mit monit bekommen.

Eine rudimentäre Serverüberwachung hat man im ISPConfig 3 ja bereits frei Haus. Nur gerade im email Bereich gibt es so viele Dienste, die in einander greifen, das man nicht auf anhieb erkennen kann, woran es liegt, wenn es klemmt.

Die wichtigsten Dienste habe ich nun in die Überwachung integriert, es werden aber mit der Zeit sicherlich noch weitere dazu kommen.

Die Konfigurationsdatei für monit bei Debian Lenny ist die /etc/monit/monitrc

Es sind ausreichend Beispiele in der Datei enthalten und in man monit gibt es weitere Hinweise.

Ich habe mich dazu entschlossen, den Dienst von aussen erreichbar zu gestallten, was aber ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Deshalb ist der Zugang nur über ssl möglich. Das Passwort solte wirklich ein Passwort sein, denn man kann über die Weboberfläche die Dienste auf stoppen! Wenn man die Einträge wegläßt, dann wird kein Webserver gestartet, alternativ kann man aber den Webserver nur für Localhost erreichbar machen.

Für die einzelnen Dienste benutze ich jeweils einzelne Dateien, die immer einzeln mit einem include geladen werden, damit ist das debuggen einfacher :-) Bitte daran denken, das die Pfade wirklich passen müssen, simples Copy& Paste wird nur selten gelingen.

#/etc/monit/monitrc

set httpd port 2812 and
     SSL ENABLE
     PEMFILE  /etc/ssl/private/monit.pem
     allow admin:geheimpassword

set logfile /var/log/monit.log
set mail-format { from: monit(ätt)rootgemeinschaft.de }
set alert systemverwaltung (ätt) rootgemeinschaft.de
set alert andere(ätt)irgend.wo only on { timeout }
set daemon 60
include /etc/monit/conf.d/courier-imap  
include /etc/monit/conf.d/courier-pop3  
include /etc/monit/conf.d/courier-ssl  
include /etc/monit/conf.d/postfix  
include /etc/monit/conf.d/saslauthd  
include /etc/monit/conf.d/spamassassin
include /etc/monit/conf.d/amavis
include /etc/monit/conf.d/clamav
include /etc/monit/conf.d/postgrey

include /etc/monit/conf.d/ssh

----------------

Diese Grund Config habe ich benutzt

# create RSA certs - Server

RANDFILE = ./openssl.rnd

[ req ]
default_bits = 1024
encrypt_key = yes
distinguished_name = req_dn
x509_extensions = cert_type

[ req_dn ]
countryName = Country Name (2 letter code)
countryName_default = de

stateOrProvinceName             = Germany
stateOrProvinceName_default     = Germany

localityName                    = Koenigslutter
localityName_default            = Koenigslutter

organizationName                = Rootgemeinschaft.de
organizationName_default        = Rootgemeinschaft.de

organizationalUnitName          = Dept. of Monitoring Technologies
organizationalUnitName_default  = Dept. of Monitoring Technologies

commonName                      = rootgemeinschaft.de
commonName_default              = rootgemeinschaft.de

emailAddress                    = systemverwaltung (ätt) rootgemeinschaft.de
emailAddress_default            = root (ätt) localhost.de

[ cert_type ]
nsCertType = server

-------

Zum generieren des SSL Zertifikates habe ich mich weitgeht an den üblichen Standard gehalten.

openssl req -new -x509 -days 365 -nodes -config /etc/ssl/private/monit.cnf -out /etc/ssl/private/monit.pem -keyout /etc/ssl/private/monit.pem
openssl gendh 512 >> /etc/ssl/private/monit.pem
openssl x509 -subject -dates -fingerprint -noout -in /etc/ssl/private/monit.pem
chmod 700 /etc/ssl/private/monit.pem
/etc/init.d/monit restart

----------------


"Mit monit die Serverdienste überwachen" vollständig lesen

von nospam@example.com (bed) am 11.03.2010 15:50 in tools


Christoph Langner (Chrissss)

Ubuntu auf einem HTC Touch Pro2

Ich hatte vier Jahre lang Xda Neo mit Windows Mobile benutzt. Das Windows Mobile war so unbrauchbar, dass ich liebend gerne irgendein anderes OS auf das Gerät gepackt hätte, wenn es denn möglich gewesen wäre. Und nun? Ubuntu auf einem HTC Touch Pro2… Es gibt ein Video von dem Gerät, achtet mal auf die Desktop-Effekte. Bin ich blind, oder verschwinden Fenster nicht einfach, sondern gleiten nach unten? Läuft da Compiz?

Das Video erscheint auf Planeten und manchen Fead-Readern nicht. Bitte kommt in diesem Fall auf das Blog.

Wer das Nachspielen möchte, der kann im Forum von xda-developers.com vorbei sehen, dort findet man Informationen wie man das ganze zum Laufen bekommt.

Wobei man mit dem “Laufen” vorsichtig sein sollte. Weder WLAN, noch Sound, noch Energiesparfunktionen, noch… tun. Auch die Steuerung ist mehr als hackelig. Es ist also aktuell eher eine Fingerübung ein anderes OS auf so einem System überhaupt starten zu können. Nicht desto trotz, ich finde das beeindruckend.

(via pocketnow.com)

von Christoph am 11.03.2010 13:26 in Windows Mobile


Roman Hanhart (Thurgau)

Balsa, der vergessene Mail-Klient

Es ist schon fast zwei Jahre her, als ich mich gefragt habe, weshalb der Gnome-Mail-Klient Balsa ein solch stiefmütterliches Dasein fristet; mindestens aus meiner Warte gesehen. Freilich, Thunderbird, Claws-Mail sowie Evolution und wohl auch noch weitere Programme leisten auch heute noch mehr und sind feiner konfigurierbar, aber Balsa holt auf. Ein Vorteil bei Balsa ist, dass er ohne viel Aufwand die lokale Maileinrichtung nutzen kann, trotzdem aber SMTP, POP3 und IMAP versteht.

Balsa nutzt mittlerweile die systemweite Benachrichtigung, wie sie unter Ubuntu häufig eingesetzt wird. Der Klient kann mit mehreren Konten problemlos umgehen und ermöglicht ausserdem verschiedene Identitäten. Auch zeigt das Programm HTML-Mails an und verschickt – vorausgesetzt, es ist alles richtig konfiguriert – keine HTML-Mails. Das gehört sich auch so und jeder einigermassen erwachsene Mailklient sollte vorzugsweise Nachrichten im Klartext versenden. Beim Balsa muss man dazu unter Bearbeiten / Einstellungen / Nachricht den Haken bei Klartext (text/plain) gegenüber HTML bevorzugen setzen und bei der betreffenden Identität unter Nachrichten den Wert Nachrichten als einfachen Text und HTML senden nicht aktivieren. Falls der Quelltext einer Nachricht angezeigt werden sollte, nutzt Balsa einen eigenen, kleinen Editor, der das Mail (bei uns hier heisst es tatsächlich das und nicht die Mail), der den Quelltext sauber darstellt. Beim Erstellen von Mails steht eine Rechtschreibprüfung für die üblichen Zonen der deutschen Sprache wie der Schweiz, Deutschland Österreich und so weiter zur Verfügung.

Es gibt ein gutes Filterwerk, bei der Bekämpfung von Spam-Mails soll der bogofilter oder SpamAssassin Abhilfe schaffen. Dazu kann eine Spam-Nachricht mit der rechten Maustaste markiert und der Kontextbefehl Leiten durch angewählt werden, worauf der Befehl sa-learn --spam (für SpamAssassin) ausgeführt werden sollte. Bei meiner Umgebung musste ich Spamassassin nachträglich installieren:

sudo apt-get install spamassassin

und bei der Konfigurationsdatei unter /etc/default/spamassassin den Wert ENABLED auf 1 setzen und anschliessend den Deamon starten:

sudo /etc/init.d/spamassassin start

Danach lernt Balsa zusammen mit dem Spamassassin artig, was gut und vor allem böse ist. Der Einsatz von GnuPG ist kein Problem. Das Adressbuch kann eine ldif-Datei anzapfen, ohne den Inhalt zuerst importieren zu müssen. Das finde ich eine gute Idee, vielleicht können das auch andere Programme und ich habe es nicht bemerkt.

Leider habe ich keinen Weg gefunden, mit den einzelnen Items eines Adressbuches einen Verteiler oder eine Liste zu erzeugen. Diese Option gibt es wohl noch immer nicht. Das Fehler dieser Funktion dürfte für viele Benutzer ein Kriterium sein, Balsa nicht zu nutzen.

Die Werkzeugleisten lassen sich recht einfach und schnell den Bedürfnissen anpassen, wobei ich die Option vermisse, dass die Symbole ohne Unterschrift angezeigt werden. So können die Werkzeugleisten vom Hauptfenster, Editor-Fenster und diejenige vom Nachrichtenfenster angepasst werden.

Ich erachte Balsa als eine recht gute und vor allem nicht alltägliche Alternative zu den üblichen Verdächtigen. Es mögen durchaus noch einige Funktionen fehlen, aber es ist aus meiner Sicht nicht gerechtfertigt, dass Balsa derart im Hinterkämmerchen versteckt gehalten wird. Vielleicht wollen das die Entwickler, ich mag das aber nicht so recht glauben. Wahrscheinlich nimmt niemand Schaden, wenn das Programm etwas näher an das Rampenlicht gestellt wird.

Balsa kann über die Repositories von Ubuntu installiert werden. Das Paket heisst schlicht und ergreifend balsa. Aktuell befindet sich dort die Version 2.3.28 vom 18. Januar 2009. Auf der Website des Projekt gäbe es noch frischere Versionen, aktuell die 2.4.7 vom 13. Januar 2010. Ein Paketdepot für Ubuntu zu diesen neueren Versionen habe ich aber nicht gefunden; selbst wäre der Mann.

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von Roman Hanhart am 11.03.2010 07:15 in SMPT


10.03.2010

Sascha Khorchidi (skhor)

Firefox in Debian

Firefox heißt bei Debian Iceweasel. Das wusste ich schon. Die große Mozilla-Suite heißt Iceape. Die Standardinstallation von der ersten Debian-DVD installiert die Pakete

iceweasel
iceweasel-l10n-de
iceweasel-gnome-support

Bookmarks

Die alte Datei

/home/name/.mozilla/firefox/zufallsname/bookmarks.html

hat in der 3er-Version des Browsers keine Bedeutung mehr. Sie ist zwar noch vorhanden, wird aber nicht mehr als Lesezeichen eingelesen.

Die Firefox/Iceweasel-Bookmarks befinden sich jetzt in der kleinen Datenbank

von skhor am 10.03.2010 22:34 in Internet


Sabine Becker (AtariFrosch)

Selbstbewußte Erwerbslose

Sind Erwerbslose/Erwerbsunfähige Opfer oder Störfaktoren? Das hängt von ihrem Selbstbewußtsein ab. Wer sich die Grundrechte nehmen läßt, also dem entspricht, was ARGE und faschistisches Repressionsamt (AKA „Sozialamt”) verlangen, der ist klar ein Opfer, weil er sich zu einem solchen machen läßt. Wer dagegen seine Rechte kennt und diese einfordert, der ist sofort ein Störfaktor.

Das merkt man auch schnell im Umgang mit den genannten Behörden. Es wäre fast lustig zu nennen, wie die Reaktionen auf so fürchterliche Begriffe wie „Rechte” oder gar „Grundrechte” ausfallen, wenn es nicht so traurig wäre. Bei solchen Wörtern kriegen die Herrschaften nervöse Zuckungen, gucken plötzlich weg, als sei man gar nicht vorhanden, oder machen das, was bei einem PC ein Reset wäre. Also kurz einen irritierten Gesichtsausdruck aufsetzen (Error!), dann weggucken (Reset), und nach ein paar Sekunden des Schweigens (Reboot) wieder von Pflichten faseln (weiter im Programm).

Das ist deshalb so traurig, weil sie damit jedesmal gegen ihren Amtseid aufs Grundgesetz verstoßen. Sie sind Meineider von Berufs wegen und haben nicht den Arsch in der Hose, dagegen aufzubegehren — aus lauter Angst, dann selbst bald auf der anderen Seite des Schreibtischs zu sitzen und sich ebenso die Grundrechte aberkennen lassen zu müssen, wie sie es mit ihren „Kunden” tun. Dann erniedrigt, belügt, betrügt und beleidigt man doch lieber die anderen, die gar keine Wahl haben.

Es sind genau diese „Störfaktoren”, über die die ganzen Sarrazins, Kochs, Westerwelles und Bildzeitungs-„Reporter” öffentlich und ungestraft hetzen. Sie hetzen über diejenigen, die sich ihrer Menschenwürde noch bewußt sind und die für sich Wege suchen, wenigstens einen Teil davon noch zu retten. Und weil das unweigerlich früher oder später mit einfachem Gesetzbruch verbunden ist, sind wir dann gleich Sozialschmarotzer, auf den der Staat mit aller Macht draufhauen muß.

Das paßt dann überhaupt nicht in das Bild vom armen, hilflosen Arbeitslosen, das offenbar auch die SPD-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl hier in Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft (Youtube-Video), hat. Sie möchte den Unvermittelbaren „freiwillige”, öffentlich finanzierte Jobs anbieten. Freiwilligkeit ist hier aber ein Euphemismus: Wer hat denn eine echte Wahl, wenn der verfassungswidrig nach politischer Lust und Laune festgesetzte Regelsatz hinten und vorne nicht für ein menschenwürdiges Leben reicht?

Auch Frau Kraft kennt offenbar den § 1 SGB I nicht, der als Zweck der Sozialhilfe die freie Entfaltung der Persönlichkeit und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben definiert. Nicht nur das Überleben, nicht nur das Vegetieren, bis man vielleicht zufällig mal wieder für eine schlecht bezahlte Arbeit gebraucht werden könnte. Und auch nicht zu einem Minimum, oder so ein bißchen, oder unter Bedingungen oder vielleicht. Das steht da nicht. Das steht auch nicht in Art. 2 GG. Das mit dem „Minimum” ist eine Interpretation von Berufspolitikern, die sich selbst nie Gedanken darüber machen mußten und es wohl auch nie müssen, wie sie nächsten Monat Strom und Telefonkosten bezahlen, ohne hungern zu müssen, nur weil die Waschmaschine den Geist aufgegeben hat.

Ebenfalls unbekannt ist ihr offensichtlich, daß Menschenwürde in Deutschland als angeboren gilt und nicht als etwas, was man sich erst erarbeiten muß (oder darf, je nachdem).

In den Kommentaren finden sich auch diese Aussagen von Ozonia:

Ich will, daß mich dieser Staat in Ruhe läßt, falls es keine Arbeit gibt. Falls nicht, soll mich der Staat töten und mich nicht einfach nur an einer sinnlosen menschenunwürdigen Existenz lassen.

Dem kann ich mich uneingeschränkt anschließen! Ich behaupte, das traut sich der Gesetzgeber nur deshalb nicht, weil das derzeit noch zu sehr nach Holocaust stinkt. Sonst würde man uns tatsächlich mindestens in Lager sperren! Nicht, daß alle anderen Zwangs- und Repressionsmaßnahmen gegen Erwerbslose/Erwerbsunfähige nicht faschistisch wären, aber dagegen schreien ja die Massenmedien nicht, im Gegenteil, die finden das cool.

Ozonia schreibt in einem weiteren Kommentar:

Es geht darum hinter dem gutmütigen Schein einfach einen staatlichen 2. Arbeitsmarkt einzurichten, der dafür sorgen wird, daß die Löhne, reale Arbeitsplätze und schlußendlich das gesamte Land gespalten wird. Schon mal überlegt, wer die Löhne? der “neuen Arbeit” bezahlt ? ? ?

Das Problem liegt nicht bei den Millionen Menschen, die es nicht in den “realen” Arbeitsmarkt schaffen. Das Problem liegt bei Arbeitgebern, Staatsangestellten und vor allen Dingen: Politikern wie Hannelore.

Eben. Ergebnis wäre, daß auf den öffentlich geförderten „Freiwilligen” wieder herumgehackt würde, weil für sie ja „Steuergelder verschwendet” würden (und nicht etwa für die „Rettung” von Banken, damit diese den Bankstern wieder Millionen-Boni ausbezahlen können, nein …).

Und wie die ARGEn „Freiwilligkeit” definieren, durfte ich ja im November selbst erleben. Da heißt es dann eben: Sie haben doch die freie Wahl, Sie können ja auch auf den Antrag verzichten. Klar, man hat die „freie” Wahl, auf seine Rechte zu verzichten oder zu verrecken. Wie war das, die Grundrechte sind unveräußerlich? Da hatte man bei der ARGE schon wieder so einen Reset-Effekt. Wie kann die nur.

Ich wünsche mir mehr selbstbewußte Erwerbslose/Erwerbsunfähige. Genauso wünsche ich mir aber auch Mitarbeiter bei den Sozialbehörden, die sich noch daran erinnern, welchen Zweck ihre Behörde eigentlich mal hatte, damit das faschistische Repressionsamt wieder zu einem Sozialamt wird und das Amt für Repression, Grundrechtsentzug und Erniedrigung wieder zu einer echten Hilfe für Erwerbslose. Und dann brauchen wir einen Gesetzgeber, der das Grundgesetz achtet. Derzeit haben wir das ja leider nicht.

von frosch am 10.03.2010 16:10 in SPD


(c3f2o)

Wider das deutschen (Bildungs-)Superheldentum

Deutschland liebt Helden. Starke Persönlichkeiten, die es spielend mit einer unfassbaren Herausforderung aufnehmen können und stets triumphieren. Sei es nun Superman, Superkanzler(in) oder Superminister. Doch während es jenseits des Atlantiks nun einen Superpräsidenten gibt, wurden hierzulande alle Supers seit Siegfried schon längst als nicht-ganz-so-heldenhaft entzaubert. Ehemalige Superkanzler arbeiten jetzt für die Oligarchen und ehemalige Superaußenökominister [...]

von Administrator am 10.03.2010 12:45 in Gedanken


Der Guido und die Zensur

Über das unliberale Verständnis des FDP Vorsitzenden zum Grundrecht auf Meinungsfreiheit. “Nachdem sich aber “Leistung wieder lohnen muss”, sinkt also die FDP von 15 auf 11, 9, 8, 6 Prozent. […] Und darum dreht er jetzt völlig durch, der Herr Guido, und schwingt seine sozialpolitische Abrissbirne.” hatte Bruder Barnabas in diesem Jahr dem Führer der Lobbyralen [...]

von Administrator am 10.03.2010 12:45 in Politik


Aus dem Inneren eines Überwachungsstaates

Nach dem gestrigen Urteil gegen die sog. Sauerland-Gruppe sehen sich diejenigen bestätigt, die am Dienstag eine rasche Neuauflage der Vorratsdatenspeicherung gefordert hatten. Nur durch die Wohnraum- und Kommunikationsüberwachung konnten die Terroristen festgenommen und womöglich ein Blutbad verhindert werden. Allerdings, so Steffen Hebestreit in der Frankfurter Rundschau, habe das Urteil gezeigt, …dass der Rechtsstaat ungeachtet aller [...]

von Administrator am 10.03.2010 11:45 in Gedanken


Die Leistungsträger der Gesellschaft

Liebe FDP, nur mal so als Info: Die Leistungsträger der Gesellschaft sind nicht irgendwelche Management-Typen und BWL-Schnösel die ihre Kohle in der Schweiz horten und nicht bis drei zählen können. Die Leistungsträger der Gesellschaft sind Krankenschwestern, Altenpfleger, Erzieherinnen, Lehrer (ja auch die), Sozialarbeiter, Jugendreferenten, Alleinerziehende und Arzthelferinnen. Eine Welt ohne Top-Manager ist eine vorstellbare und gute Welt, eine [...]

von Administrator am 10.03.2010 11:45 in Gedanken


Christian Schmitt (slater)

neues Mobil

Hallo zusammen,

ab September kann ich meinen Vertrag kündigen/verlängern und wollte mich deshalb jetzt schonmal umschauen und da sind mir jetzt 3 (grundsätzliche) Modelle ins Auge gefallen…

  1. Blackberry
  2. IPhone
  3. HTC Windows Mobile

jetzt Frage ich mich für welches ich mich entscheiden soll… Alle haben sie vor und nachteile…

Ich lege wert auf folgende Funktionen:

  • Navigation
  • Synchronisation (Kalender, Kontakte und Aufgaben)
  • Lange Akulaufzeit
  • UMTS (als mobiles Modem für Laptop)

Mein Problem bei der Synchronisation ist nur das ich auf verschiedenen “Plattformen” syncen muss…

Zum einen auf der Arbeit in eine reinen Windowswelt mit Lotus Notes (mit Windows Mobile kein Problem, denke Blackberry dürfte auch kein Problem sein aber wie sieht das mit dem IPhone aus?) zuhause bis jetzt auch mit Windows XP und Thunderbird/Sunbird und wenn ich meinen Rechner umgestellt habe (mal wieder) dann auch unter Linux mit vielleicht Thunderbird oder dem großen Outlook Derivat (leider ist mir der Name entfallen da ich lange nicht mehr unter Linux gearbeitet habe)…

Habt Ihr eine Idee oder auch Empfehlung mit konkreten Grund warum ausgerechnet dieses Gerät?

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von Slater am 10.03.2010 09:59 in Windows


Bernd Dau (whisper)

Hunde einer frisst auch gerne mal einen Schweinefuß!

Wir waren auf der hinteren Wiese, da war auf einmal die Milli verschwunden.
Ich gucke und suche eine ganze Weile, bis ich unsere Milli gefunden habe.
Dachte erst, sie buddelt in der Erde, aber da sehe ich dass Sie etwas in der Schnauze hat.
Ich rufe und rufe,selbst Leckerchen zeigen nutzt nichts.
Mit einem Mal kommt Sie angelaufen, dachte erst sie hat einen Sock in der Schnauze, aber nein,
es war ein (Wild) Schweinefuß. Habe versucht ihr diesen weg zunehmen, sie gab ihn mir auch.
Aber als ich ihn weggeschmissen habe, hat Sie sich Ihren Leckerbissen gleich wieder geholt.
Bin dann mit ihr und ihrer Trophäe nach Hause gegangen.
Vor der Haustür hat Sie sich Ihren Schweinefuß wegnehmen lassen.
Habe diesen dann in die graue Tonne geschmissen.
Sie hat nichts weiter gesagt. Als ich mit Ihr dann später noch mal zur grünen Tonne
gegangen bin, ist Sie schnurstracks zur grauen Tonne und wollte Ihren
Schweinefuß wieder haben.

Milli ist dann aber artig ohne diesen wieder mit in's Haus gegangen.

von nospam@example.com (bed) am 10.03.2010 08:10 in privat


Roman Hanhart (Thurgau)

Mediathek für die DACH-TV-Sender

Via Dirks Blog bin ich auf das Programm Mediathek gestossen. Damit lassen sich jene Inhalte, welche von den öffentlich-rechtlichen Sendern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) stammen, durchsuchen. Konkret können damit aktuell folgende Sender und deren Archive (allerdings nur relativ zeitnah und volumenbegrenzt) verfolgt werden:

  • ARD Podcasts
  • ARD
  • ZDF
  • MDR
  • NDR
  • 3sat
  • Arte (de)
  • Arte (fr)
  • SF
  • ORF

Die einzelnen Inhalte können dann per vlc angesehen oder gar per MPlayer lokal kopiert werden. Ich finde das eine ausserordentlich gute Sache, denn die Inhalte jener Sender sind oft qualitativ auf hohem Niveau und sie interessieren mich in einigen Sparten. Bloss stehe ich der Herausforderung gegenüber, dass ich mir gar nicht die Zeit nehmen kann, um alles zu sehen und studieren, was mich interessieren würde. Einmal mehr stehe ich vor der Wahl der Qual.

Installiert braucht die Software im eigentlich Sinne nicht zu werden. Man lädt sich das Archiv von SourceForge herunter, entpackt es an einem geeigneten Ort und kann es sogleich starten. Mediathek ist unter GPL lizenziert. Damit es läuft, braucht es eine Java-Installation. Ich nutze gern Sun-Java und brauche daher das unfreie Paket:

sudo apt-get install sun-java6-jre

Und wenn ich schon dabei bin, hole ich mir auch gleich noch das Plugin für den Browser, das braucht es aber für die Mediathek nicht:

sudo apt-get install sun-java6-plugin

Um die Inhalte abspielen zu können, sollte vlc installiert sein. Das freie Teil Software kriegt man auch aus den Quellen von Ubuntu:

sudo apt-get install vlc

Wer Inhalte lokal abspeichern möchte, sollte dazu noch den MPlayer installieren, den es ebenfalls aus den Repros gibt:

sudo apt-get install mplayer

Damit ist alles vorhanden, was es braucht. Gestartet wird die Mediathek über die Konsole oder über einen Anwendungsstarter:

Dazu muss man sich in dem Verzeichnis, in dem die Datei Mediathek.jar vom Download der Mediathek liegt, befinden und befiehlt dann:

java -jar Mediathek.jar

Und schon läuft das Teil. Zunächst sollte das Archiv heruntergeladenen werden (nur die Meta-Daten dazu) und dann würde ich die Pfade so einstellen, wie mir das passt. Ansonsten ist die Software weitgehend selbsterklärend. Im Archiv des Downloads liegt zudem eine PDF-Datei, in der die Bedienung in deutscher Sprache recht gut erklärt ist. Mediathek läuft auch unter Windows und dem Apfel.

Man kann sich damit auch Sendungen oder Podcasts abonnieren, so dass man jeweils auf dem Laufenden bleibt. Die Inhalte werden nach Sender und Kategorien abgelegt. Ebenso gibt es eine Suchfunktion. Wenn ich einmal ganz viel Zeit habe (darauf warte ich schon ewig), dann wühle ich mich so richtig in diese Datenbank hinein. Eine tolle Sache! Danke für den Tipp, Dirk.

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von Roman Hanhart am 10.03.2010 07:15 in vlc


09.03.2010

Sascha Khorchidi (skhor)

noch neun Spiele

Neun Spieltage wird es noch geben und fünf Teams kämpfen noch um die Meisterschaft mit. Diese Top-5 haben ihre Spiele gewonnen, während die drei dahinter ihre Aufgaben verloren haben und nun einen Rückstand von 18-21 Punkten auf den ersten Tabellenplatz haben.

Eagles, "Berg"auf-Team und Gyrosbomber sind nun wohl raus und auch für Geschicke Kicke kam der Sieg an diesem Wochenende wohl zu spät.

die Kandidaten

"Berg"auf-Team - Dressed to Win! 9:36

von skhor am 09.03.2010 23:53 in Kicker-Managerspiel 09/10


Roman Hanhart (Thurgau)

Vorzeichen zur Ubucon 2010 in Leipzig

Es dauert ja noch ein halbes Jahr, bis die Ubucon 2010 in Leipzig ihre Tore öffnet. Denn sie beginnt am Freitag, den 15. Oktober und dauert bis zum Sonntag, den 17. Oktober 2010. Die grösste deutschsprachige Veranstaltung rund um die Gemeinschaft von Ubuntu findet in den Räumen der Universität zu Leipzig statt. Soeben ist der Call4Paper gestartet und jedermann ist aufgerufen, seine Ideen für die familiäre Veranstaltung mit einzubringen. Wer mit Sicherheit an der Ubucon teilnehmen wird, darf sich bereits im Wiki eintragen, mit ergänzenden Informationen zur Reise, Unterkunft und so weiter.

Ich durfte das letzte Jahr zum ersten Mal an der Ubucon dabei sein und es hat mir sehr gut gefallen. Ich genoss die Tage damals in Göttingen. Und so freue ich mich nicht nur auf die Ubucon im Herbst, sondern auch auf die Stadt Leipzig. Ich fahre zwar just an diesem Wochenende in diese Ecke Deutschlands, nämlich zum CLT, aber nach Leipzig komme ich nicht. Deswegen freue ich mich, im Herbst die schöne Stadt zu besuchen und fahre deswegen bereits einen Tag früher los.

Gerne werde ich wieder meinen Teil zur Veranstaltung beitragen und ein oder zwei Vorträge halten. Bis zum 15. August 2010 – also eine recht lange Zeitspanne – können Ideen und Vorschläge eingereicht werden. Die Details dazu sind hier auf der Website der Ubucon 2010 zu finden.

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von Roman Hanhart am 09.03.2010 22:31 in Ubuntu


Nico Hartung (xyznico)

Linux – Shell-Befehlsübersicht für Linux Einsteiger

Janek hat auf seinem Blog 321tux.de eine Shell-Befehlsübersicht für Linux Einsteiger veröffentlicht. So eine klasse Übersicht hätte ich vor 21 Monaten gebraucht. ;-) – Dankeschön

von Nico am 09.03.2010 16:58 in Shell


Sabine Becker (AtariFrosch)

ARGE, Teil 6

In der geänderten Eingliederungsvereinbarung vom 4. Februar hatte ich mich dazu verpflichtet, bis Ende Februar eine amtsärztliche Untersuchung zu beantragen. Warum der Antrag schon wieder von mir ausgehen muß, obwohl die Behörde ihn doch verlangt, muß ich nicht verstehen, aber OK. Da ich immer noch mit akuten Depressions-Wellen kämpfte, schob ich das vor mir her, und Ende Februar mußte ich ja auch noch eine Woche wegen Mandelentzündung daheim bleiben. Die AU hatte mir freundlicherweise jemand dort eingeworfen; ob sie bei der Akte ist, weiß ich nicht, bei der ARGE geht ja gern mal was verloren.

Gestern kam dann ein Briefchen der Sachbearbeiterin — natürlich nicht mit einer einfachen Erinnerung, nein, man mußte natürlich sofort mit Kürzung drohen. Dabei ist der Frau bekannt, daß ich krankheitsbedingt Schwierigkeiten habe. Zum Beispiel damit, Dinge vormittags zu erledigen. Und ich sollte den Antrag unbedingt persönlich bei ihr abgeben, aber das geht „natürlich” nur vormittags.

Heute habe ich den Antrag schließlich abgegeben. Als ich hörte, daß im Zimmer gesprochen wird, blieb ich erst einmal höflich davor sitzen. Wenigstens gibt es an der Stelle Sitzgelegenheiten, das ist bei der ARGE ja nicht selbstverständlich. Nach einer Stunde — es saß immer noch derselbe „Kunde” drin — wurde es mir zu doof, und ich ging nach kurzem Anklopfen rein. Die Bemerkung, daß man nicht gleich drohen müsse, sondern eine Erinnerung genügt hätte, konnte ich mir denn aber doch nicht verkneifen. Nein, meinte sie, das sei schon nötig, ich hätte mich ja schließlich im Eingliederungsvertrag verpflichtet.

Die verfassungswidrige Behörde hat offenbar auch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts immer noch nicht kapiert, daß sie auf individuelle Umstände zu reagieren hat. Aber so kennt man sie ja: Immer schön die unbequemen Fakten ignorieren.

Vielleicht sollte ich ihr mal aufzählen, was die Düsseldorfer Repressionsbehörden in den letzten knapp 10 Jahren schon an Unterlagen von mir verloren gehen ließen, um nicht helfen zu müssen, und das, obwohl sie gesetzlich dazu verpflichtet sind, bei Bekanntwerden von Hilfsbedürftigkeit umgehend zu helfen. Und wieviele Anträge sie schon „vergessen” haben, obwohl sie gesetzlich dazu verpflichtet sind, sie binnen drei Wochen zu bearbeiten. Was das angeht, müssen diese Behörden nämlich mir gegenüber ganz gewaltig den Ball flachhalten.

von frosch am 09.03.2010 12:41 in ARGE


Roman Hanhart (Thurgau)

UNIX – Das umfassende Handbuch

Aus der Reihe “Das umfassende Handbuch” von Galileo-Press gibt es natürlich auch ein Buch zum Thema UNIX. Geschrieben hat es Arnold Willemer im Jahre 2008. Gleich zu Beginn des Buches kommt meiner Meinung nach etwas Wesentliches zur Sprache: Ohne UNIX gäbe es kein Linux und ohne Linux wäre heutzutage das Erbe von UNIX bis auf ein paar wenige Ausnahmen versickert. Ausserdem lese ich in der Einleitung Inhalte, die ich sehr gerne mag: Schilderungen, weshalb sich UNIX bis heute gut erhalten hat und wo die Vorteile gegenüber andern Betriebssystemen – vor allem natürlich gegenüber Windows – liegen. Ich bin gar kein “Betriebssystem-Basher”, davon halte ich nichts. Aber es gibt faktische und rationale Vor- und Nachteile bei den einzelnen Betriebssystemen, und da liegt halt UNIX und Linux in manchen Dingen auch heute noch weit vorne. Allerdings gibt es auch Nachteile bei UNIX und Linux, das ist klar.

Das Buch richtet sich denn auch an UNIX- und Linux-Benutzer, von der Stufe her gesehen eher an die Einsteiger oder Anfänger. Die einzelnen Themen werden zwar recht tief behandelt, der Einstieg ist jeweils so ausgestattet, dass wenig bis kein Vorwissen – bis auf die vorausgehenden Kapitel in diesem Buch – notwendig sind, um die Inhalte verstehen zu können. Das Buch liest sich bequem, es wurde in einem sauberen Deutsch verfasst, Fremdwörter kommen nur im technischen Kontext vor, wo sie auch sinnvoll eingesetzt sind. Zunächst dachte ich, dass das Buch wohl mehr oder weniger ein Parallel-Titel von Linux – Das umfassende Handbuch sein könnte. Unix und Linux sind ja eng verwandt und wer ein Unix bedienen kann, wird auch mit einem Linux umgehen können und umgekehrt. Tatsächlich sind viele Kapitel identisch, die Herangehensweise ist aber bei diesem Titel eine ganz andere, der Sprachstil differiert stark und auch der Aufbau des Buches. Zwar geht es letztlich (fast) um das Selbe. Auf dem Buchdeckel vom UNIX-Handbuch ist zu lesen, dass der Titel für alle UNIX- und Linux-Systeme geeignet wäre. Dem stimme ich soweit zu, würde aber für einen Linux-User ganz klar das Handbuch für Linux empfehlen und für UNIX-Anfänger dieses Buch.

Der Titel umfasst 1026 Seiten, hat keine DVD oder CD beigelegt, verfügt aber über das Galileo Buch Update, mit dem online nach Anpassungen, Korrekturen und Erweiterungen zu diesem Buch gesucht werden kann.

Meiner Meinung nach ist das dritte Kapitel Administration am besten und am ausführlichsten ausgefallen. Es ist wohl auch eines der wichtigsten in diesem Buch beschreibt es doch, wie ein Unix-System zu bedienen und zu verwalten und zu pflegen ist. Auch für Benutzer, die Unix schon etwas kennen, wird sich hier sehr viel Neues eröffnen. Der Fokus liegt hier ganz klar bei einem Mehrbenutzer-System, an dem auch tatsächlich mehrere User gleichzeitig arbeiten. Es gibt zwar ein Kapitel, in dem der Betrieb als Server im Detail beschrieben wird, aber bereits beim Administrationsteil kommt der Leser schon richtig auf die Kosten, was den Server-Betrieb betrifft.

Nebst den andern Kapiteln wie Netzwerk, Server und X-Window gibt es noch dasjenige der Programmierung. Für Einsteiger dürfte dieses Kapitel hochinteressant sein, denn auch Perl und Python kommen zur Sprache. Dort gibt es auch Beispiele, die direkt getestet werden können. Ich habe mir dazu eine virtuelle FreeBSD-Instanz bereitgestellt. Und natürlich kommt auch die Shell hier noch einmal ausführlich zum Vorschein. Dieses Kapitel finde ich ebenso spannend und lehrreich.

Wer ein Unix-System als Server betreiben möchte, findet in diesem Buch sehr viele Tipps, Anhaltspunkte und natürlich auch Vorgehensweisen, wie ein solcher Server betrieben und vor allem parametrisiert wird. Die Themen dort sind sehr breit angelegt, NFS und Mail bilden wichtige Pfeiler, aber auch Datenbanken und Webserver.

Daneben sind in diesem Buch mannigfaltige Anleitungen, Schilderungen und Beschreibungen zum Thema Unix und Desktop zu finden. Es gibt ja Menschen, die Unix auf einem Desktop-Rechner betreiben (wollen). Dazu gehöre ich nicht; ich bin der Meinung, dass ein Unix in das Rechenzentrum gehört und nicht an den Schreibtisch. Dafür haben wir ja Linux – obschon auch das in unserem Rechenzeitrum zu finden ist. Aber die Geschmäcker, Anforderungen und Interessen sind ja verschieden und für die Exoten unter uns (Oder sind Unix-Desktöpler keine Exoten mehr?) gibt es also reichlich Stoff in diesem Buch.

Unix – Das umfassende Handbuch trägt die ISBN-Nummer 978-3-8362-1071-3 und ist im Handel für knapp 60 Euro zu kaufen.

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von Roman Hanhart am 09.03.2010 12:30 in UNUX


Hotmail für die Schweiz

Seit einigen Tagen ist es nun möglich, dass beim Uralt-Mail-Dienst hotmail auch Adressen mit der Top-Level-Domain .ch registriert werden können. Das berichtet der Tagesanzeiger und weitere Medien. Ich besitze noch immer ein Benutzerkonto bei Hotmail, aus der Zeit stammend, als der Dienst noch ausserhalb von Microsoft als selbständiges Unternehmen existierte. Damals war die Welt genau so in Unordnung wie heute, aber es bewegten sich bloss ein paar Pioniere im Internet.

Als dann Microsoft Hotmail gekauft hatte, verlor der Dienst nicht nur Benutzer, sondern später auch die Fähigkeit, ausserhalb des Internet Explorer anständig zu funktionieren. Das ist mittlerweile gefixt und der Webmailer lässt sich auch mit einem Firefox oder Opera unter einem Linux einigermassen bedienen. Allerdings wird es wohl wenige Linux-Leute geben, die ein Microsoft-Webmailer aktiv nutzen wollen. Wahrscheinlich nicht wegen der Qualität oder der Technik, sondern eher aus philosophischen Gründen.

Ich nutze das Konto nicht aktiv. Als ich die Meldung vom Tagesanzeiger gelesen habe, wollte ich mich wieder einmal einloggen und mich etwas umsehen. Der Spamfilter scheint in Ordnung zu sein, das Postfach ist bis auf die Werbemails von Microsoft leer. Klickt man dann aber auf den Link “E-Mail-Konto hinzufügen”, erscheint die scheussliche Meldung, dass das Server-Zertifikat in keinem Root-CA-Zertifikat gefunden werden kann.

Sollte denen da drüben nicht passieren, aber Fehler können überall geschehen. Ist einfach nicht ganz so schön. Eine *.ch-Adresse werde ich mir nicht besorgen, wer aber eine will, tut gut daran, möglichst schnell zu sein, um seinen Lieblingsalias zu sichern. Ich bin nicht generell gegen Microsoft, im Gegenteil: Windows 7 und der Windows Server 2008 R2 machen mir einen sehr guten Eindruck und ich konnte mit dem Server schon einige Lösungen treffen, aber ich stehe halt dafür ein, dass Wissen offen zur Verfügung stehen soll. Nur dann kann es sich ausdehnen und alles andere ist letztlich schädlich für uns als Gemeinschaft.

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von Roman Hanhart am 09.03.2010 12:30 in Zertifikat


RSS-Feeds statt E-Mails per PHP

Vor ein paar Tagen habe ich hier von der kleinen Herausforderung geschrieben, Kommentierende innerhalb der kleinen Bücherdatenbank davon in Kenntnis zu setzen, wenn neue Kommentare hinzukämen. Üblicherweise wird das – wie beispielsweise bei den grossen Anbietern von Blogsoftware – per Mail bewerkstelligt. Das hat sich soweit auch bewährt, das Ganze weist aber eine Haken auf: Die Leser, die einen Kommentar hinterlassen wollen, werden oft gebeten oder teilweise sogar dazu genötigt, eine gültige E-Mail-Adresse zu hinterlassen.

Freilich, fast alle Internauten nutzen heute eine “Billig-Adresse” oder eine erweiterte Google-E-Mail-Adresse (Benutzername+Erweiterung@google.com), die sie bei solchen Diensten angeben. Trotzdem halte ich es für unschön, dass ich bei der kleinen und für einige Besucher wohl eher unwichtigen Bücher-Datenbank extra eine E-Mail-Adresse verlangen muss, nur damit sie kommentieren können. Ich selbst bin an den Adressen gar nicht interessiert, sie würden bloss für die Benachrichtigung bei neuen Kommentaren benutzt. Doch so, wie ich es bislang gelöst habe, ist es mir deutlich sympathischer. Ich muss keine persönlichen Daten verlangen.

Eine ganze Weile habe ich darüber nachgedacht und erinnerte mich erst viel später an eine Technik, welche ich tagtäglich nutze und die darüber hinaus sehr einfach zu implementieren ist, aber auch für die Leser sehr simpel benutzt werden kann: RSS.

Ich bin mir zwar nie ganz sicher, ob nun RSS definitiv stirbt oder ob es doch noch den Erfolg – was man auch immer darunter verstehen will – erreichen wird. Die ganze grosse Verbreitung hat diese Technik nie erreicht, aber bei den Benutzern, die RSS nutzen, dürfte es doch mehrheitlich geschätzt werden. Und so gehe ich davon aus, dass es das gute, alte RSS noch eine ganze Weile geben wird. Deswegen setzte ich unter PHP für die Kommentare RSS-Feeds ein, die ich bei dieser Gelegenheit auch gleich für die Hauptdatenbank erzeugt und per alternate in die Website eingepflegt habe, so dass die modernen Browser den Feed erkennen und anzeigen.

Damit habe ich das Ziel erreicht, auch wenn nicht alle Leser RSS kennen und vielleicht nutzen möchten. Es steht eine Alternative zur E-Mail-Benachrichtigung bereit, die es den Lesern ermöglicht, anonym oder mindestens ohne Angaben von persönlichen Daten zu kommentieren.

Mit PHP ist es recht einfach, einen validen RSS-Feed zu erzeugen. Wichtig ist dort, dass der Header richtig gesetzt wird und dass das Datum dem RFC 822-Papier entspricht.

<?php header("Content-Type: application/rss+xml");
echo('<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>');?><rss version="2.0">
  <channel>
    <title>Yodas Feed</title>
    <link>http://yoda.ch</link>
    <description>Die Macht ist stark bei den geistig Schwachen</description>
    <language>de-de</language>
    <pubDate><?php echo(date("r"));?></pubDate>

Dann folgt die Wiederholung der einzelnen Datensätze aus der Datenbank oder einer andern Quelle:

  <item>
    <title>Titel des Beitrages</title>
    <link>http://yoda.ch</link>
    <description><![CDATA[Hier folgt der Inhalt des Beitrages.]]></description>
    <pubDate><?php echo(date("r")); ?></pubDate>
  </item>

Falls das Datum innerhalb von Item aus einer Quelle gezupft wird, muss es in der Regel noch umgerechnet werden. Dies kann auch so erreicht werden:

<pubDate><?php echo date("D, d M Y H:i:s",strtotime(Datenbank-Tabelle['FeldName'])); ?> +0100</pubDate>

oder eben mit dem “r”. Zum Schluss muss der Channel und das RSS-Sheet wieder geschlossen werden:

</channel>
</rss>

Damit sind die wichtigsten Regeln für ein valider RSS-Feed erfüllt. Allenfalls, je nach Codierung, muss man noch etwas an den Umlauten und Sonderzeichen basteln, beziehungsweise diese ersetzen lassen.

Es gibt ja auch Dienste, die aus Webseiten RSS-Feeds basteln. Die wollte ich aber nicht nutzen. Es ist mir wohler, wenn ich das, was ich glaube, ich könnte es steuern oder beeinflussen, auch tatsächlich steuere oder mit beeinflusse. Mindestens im Glauben.

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von Roman Hanhart am 09.03.2010 12:30 in RSS


Ein feines Notizbuch aus Papier

Kürzlich fand ich bei Stephan ein Hinweis auf ein spezielles Notizbuch. Ich stehe auf analoges Schreiben mit der Füllfeder auf Papier und deshalb nahm mich das Notizbuch in den Bann. Notizen schreibe ich nie in digitaler Weise nieder; auch im Geschäft nicht – zum Unmut meiner Kameraden und Vorgesetzten. Aber da führt kein Weg vorbei. Notizen gehören mir und wenn sie jemand anders nutzen will, so soll er sie in der Form abholen, in der ich sie verfasst habe. Das halte ich schon seit meiner ganzen beruflich Unlaufbahn so und ich werde wohl nie davon abrücken. Daten, bei denen ich zum Voraus weiss, dass sie geteilt werden müssen, schreibe ich natürlich mit dem RedNotebook oder Geany nieder, manchmal werfe ich die Informationen auch auf ein Wiki.

Und so kaufte ich ein solches Büchlein. Ein Exemplar kostet knapp 23 Euro plus Versandkosten. Nicht gerade günstig, finde ich. Dann müsste der Schinken schon etwas Besonderes sein. Zum Glück kann man bei magmag mit PayPal bezahlen. Das geht am einfachsten und ist deutlich sicherer, als man gemeinhin liest. Nach drei Tagen war das Teil schon bei mir.

Das Bild habe ich bei magmag geklaut.

Das Notizbuch ist mit einem sehr weichen und doch stabilen Einband versehen, es besitzt ein Buchzeichen und ein Gummiband, um das Buch verschlossen zu halten. Ein klassischer gebrochener Buchrücken und eine Lasche im hinteren Deckel für lose Blätter runden das Produkt ab. Die einzelnen Notiz-Seiten suggerieren dem Besitzer, Rockefeller’s 5×5 Prinzip, wonach bloss die fünf wichtigsten Ideen am Tag verfolgt werden sollten und alles andere würde delegiert werden. Ausserdem gibt es auf jeder Seite eine kaum sichtbare Aufteilung, um einzelne von einander getrennte organisatorischen Elemente anbringen zu können. Das ist für mich eine der fürchterlichsten Anwendungen eines solch teuren Notizbuches.

Wer sich schon bei seinem Notizbuch Regeln unterwirft, wird es nie als Notizbuch, sondern als Organisations- und Verwaltungswerkzeug nutzen und das ist eine Degradierung eines echten Notizbuches. Möglichst wenige Regeln ergeben das grösste Potential, um etwas zu erschaffen. Für mich bildet ein Notizbuch die Manifestation der Gedanken auf Papier ab. Und das ist ein sehr wertvoller und zugleich hochinteressanter Vorgang. Und dabei will ich keine oder möglichst wenig Regeln sehen. Offenbar verstehe ich unter einem Notizbuch etwas anderes als die Menschen bei magamag.

Und trotzdem gefällt mir das Teil sehr gut, gerade weil es gut verarbeitet ist und elegant aussieht. Gerade richtig für meine wirren Gedanken, Ideen und Spinnereien. Bisher gibt es noch keine Applikation, die mir das bietet, was ich mit einer Füllfeder und Buntstiften und einem Notizbuch erreichen kann.

Natürlich schreibe ich keine Telefonnummern oder Einkaufslisten zu kurzfristiger Gedächtnisauslagerung in das teure Notizbuch, sondern nutze es bloss für meine kreativen “Hochform-Ergüsse”. Und die spriessen nicht täglich aus meinem Hirn, sondern melden sich bloss alle paar Tage oder manchmal sogar Wochen.

Wem die Bücher bei magmag zu teuer erscheinen, findet gute und etwas günstigere Alternativen bei Moleskine oder dem Deutschen Bindewerk.

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von Roman Hanhart am 09.03.2010 12:30 in Schreiben


LiNUWARE – Linuxtauglichkeit bewerten

Im Zusammenhang mit meinem Lenovo IdeaPad S12 hat mich Pascal auf die Site LiNUWARE aufmerksam gemacht, die er in das Leben gerufen hat. Darauf kann Hardware auf die “Linuxtauglichkeit” bewertet werden. Eine solche Einrichtung finde ich eine sinnreiche Sache, denn es gibt bislang meines Wissens keine Datenbank, in der Hardware auf die Tauglichkeit für den Pinguin festgehalten wird. Es existieren zwar einige Hardware-Listen, die sind aber oft nicht vollständig. Das ist LiNUWARE auch nicht, könnte es aber vielleicht werden, denn sie soll – wie einige bestehenden Listen auch – von der Community gepflegt werden.

Auf dieser Plattform haben Sie die Möglichkeit die Linux-Tauglichkeit von Produkten zu bewerten. Im Gegenzug erhalten Sie die Möglichkeit, die Bewertungen anderer Mitglieder zu erkunden. Je mehr mitmachen, desto besser für alle.

Deswegen habe ich mir die Site angesehen, einen Login erzeugt und den S12 als neue Hardware erfasst. Das hat ganz gut geklappt, obschon ich beim Formular für neue Beiträge noch gerne die eine oder andere Information abfragen würde. Beispielsweise wären der Prozessortyp und vor allem die Grafikkarte, aber auch der Soundchip interessante Einzelheiten zu einem Rechner. Ausserdem würde ich sicherstellen, dass ein Produkt nicht mehrfach erfasst werden kann, sondern nur dessen Bewertung.

Mit dieser Applikation können nun die einzelnen Items bewertet und / oder das Ranking betrachtet werden. Beim Betrachten des Rankings musste ich mich zunächst etwas mit der spartanischen Benutzerführung vertraut machen und mir überlegen, welche Relationen unter den Daten spielen. Ich bin mir sicher, dass sich Pascal beim Modellieren dieser Datenstruktur gründliche Überlegungen gemacht hat, die offenbaren sich aber meiner Meinung nach nicht oder mindestens nicht auf Anhieb. Ich fühlte mich zunächst ziemlich verloren. Über das Produkt IBM THINKPAD X40 bin ich schliesslich irgendwie auf das Ubuntu-Ranking gelangt, bei dem mir nicht klar ist, ob es sich um ein generelles Ranking von Ubuntu 9.10 handelt, oder ob die Bewertungen in Verbindung zum X40 zu lesen sind.

Weiter gehe ich davon aus, dass das Kreisdiagramm für die drei Zustände, die beim Erfassen von Hardware angeboten werden, stehen. Grün für gut, gelb für neutral und rot für schlecht. Ein Besucher, der noch keine Hardware erfasst hat, muss sich diesen Zusammenhang aus den Fingern saugen, da sie – soweit ich das beurteilen kann – nirgends gelistet sind. Über die Tagcloud auf der rechten Seite gelangt man dann zu den verschiedenen Begriffen und deren Inhalte. Die stehen aber in keinem Zusammenhang mit Ubuntu, oder nicht in einer erkennbaren Relation. Es sind eben Tags und damit freie Verbindungen. Mir fehlen nun noch die Kommentare zu den einzelnen Datensätzen, welche für dieses Ranking herangezogen werden. Ich fand sie nicht; vielleicht sind sie von dieser Seite auch nicht erreichbar, was ich sehr schade fände.

Die doppelstöckige Menüführung, welche zeitweise oben angezeigt wird, erschliesst sich mir mehr oder weniger klar. Das obere Menü ermöglicht die globale Navigation auf der Site, mit der unteren koordiniert man die Bewegungen innerhalb des jeweiligen Themas, in dem man sich befindet. Es hat aber auch ein klein wenig gedauert, bis ich das herausgefunden habe.

Toll finde ich, dass die Site in zwei Sprachen zur Verfügung steht: Deutsch und Englisch. Damit ist die Chance deutlich höher, dass sich daraus dereinst eine umfassende Datenbank ergibt. Die Website ist – soweit ich das überhaupt sagen kann – sauber und valid erzeugt und macht auch sonst einen guten Eindruck.

Allerdings rate ich dringend dazu, den Besuchern – und damit auch den Lieferanten von Bewertungen – etwas ausgiebiger mitzuteilen, wie die Daten zu lesen sind, in welchem Zusammenhang sie stehen und vielleicht die Navigation etwas fassbarer zu gestalten. Wenn Menschen hier etwas zu dieser tollen Idee beitragen wollen, müssen sie sanft und sicher geführt werden. Sie sollten wissen, welche Daten sie gerade ansehen, wie sie entstanden sind und weshalb sie in dieser oder jener Relation präsentiert werden. Fehlt dieses Verständnis, verlieren die Besucher das Interesse und hauen ab. Ich denke, dass es sich für diese gute Idee lohnen würde, sich noch ein paar Ideen-Skizzen und alternative Darstellungsformen oder zur Navigation zu zeichnen oder notieren. Es ist meiner Meinung nach wichtig, dass die Nutzer wissen, wo sie sich innerhalb des Projekts befinden und worauf die Daten basieren, die sie gerade ansehen. Orientierungslosigkeit ist der Freund der “Webseiten-Aussteiger”.

Aber eventuell ist dieser Ratschlag Null und nichtig. Denn vielleicht bin ich ja der Intelligenz-Allergiker und besitze einfach nicht genug Grips, um zu verstehen, was auf LiNUWARE passiert. Dann lasse ich mich gerne belehren. Vielleicht hilft es ja. Auf jeden Fall halte ich LiNUWARE für eine sehr tolle Idee und wünsche Pascal, dass er sie zum Erfolg führen wird.

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von Roman Hanhart am 09.03.2010 12:30 in tauglich


Ubuntu 9.10 auf Lenovo IdeaPad S12

Vor einigen Tagen habe ich vom täglichen Guido ein weiteres Netbook für günstiges Geld beschafft. Es handelt sich dabei um ein Gerät aus dem fernen Osten (das sind ja mittlerweile alle Geräte ab der Stange) aus dem Hause Lenovo. Ein IdeaPad S12 ist es und der erste Eindruck ist ganz gut. Es wirkt deutlich stabiler und robuster gebaut als die aktuellen Geräte namens EEE PC aus dem Hause ASUS. Die ersten EEE PC waren ja noch recht robust, aber ich denke, die werden auch immer billiger und damit lässt die Qualität nach, vor allem diejenige vom Gehäuse und der Tastatur. Bei diesem Rechner ist das (noch) nicht der Fall. Die Tastatur ist schön weich im Anschlag und sie vermittelt den Eindruck, dass sie qualitativ gut verbaut wäre. Auffallend für mich ist, dass Lenovo keine Taschen ausliefert. Die muss man sich separat erwerben; die ASUS-Leute packen immer eine passende Tasche mit in den Karton.

Mein Anforderungsprofil für ein Netbook ist ziemlich einfach gestrickt. Ich brauche einen Browser, ein E-Mail-Client, möchte gerne einen guten Editor wie Bluefish oder Geany nutzen, setze ab und an FTP ein und blogge vielleicht mal etwas. Dazu muss ich eine rudimentäre Bildbearbeitung ausführen können – ich nutze meist das für mich völlig überladene Gimp – und will auch noch etwas mit Audacity wirken. Dann kommt noch Telefonie dazu (ja, ich gebe es zu, ich nutze Skype) und das wäre es dann schon.

Die Dinger werden mit Windows XP ausgeliefert. Das ist für einen Windows-Menschen sicherlich eine gute Wahl, wobei bei zwei GB flüchtigem Speicher, der standardmässig verbaut wird, allenfalls auch ein Windows 7 in Frage käme. Ich nutze lieber ein freies Betriebssystem und Anwendungen dazu und so habe ich darauf Ubuntu Karmic Koala installiert. Ich nutzte einen USB-Stick und die Desktop-Variante, damit ich bei ersten Booten, der ja nichts am bestehenden System verändert, testen konnte, ob alle Hardware erkannt wird. Die Installation klappte dann auch ohne Herausforderungen, recht schnell und schmerzfrei. Das ist für mich ein wichtiger Punkt, denn aufgrund meiner schwachen Kenntnisse in Sachen Hardware und Linux bin ich darauf angewiesen, dass die Installationsroutine von Ubuntu meine Hardware erkennen und die Software dazu mehr oder weniger selbständig parametrisieren kann. Für den WLAN-Käfer braucht es einen unfreien Treiber, denn es liegt eine Broadcom-STA-Funk-LAN-Karte vor.

Diese funktioniert soweit ganz gut, mit der Ausnahme, dass ich keine WEP-verschlüsselte Verbindung zustande brachte. Jene SSIDs werden bei der Suche auch nicht mehr gefunden und wenn ich sie von Hand hinzufüge, kommt keine Verbindung zustande. Nun, WEP ist mindestens von vorgestern und völlig unsicher. Deswegen weine ich jenen Verbindungen nicht nach, sondern stellte auf WPA beziehungsweise WPA2 um. Weiter sehe ich einen Nachteil darin, dass das Gerät für Windows konzipiert wurde, weil BIOS-Upgrades und dergleichen für jene Plattform bereitgestellt werden. Aber ansonsten bin ich sehr zufrieden damit. Sämtliche Hardware wird sauber erkannt und kann sofort benutzt werden.

Auch die Funktionstasten laufen einwandfrei; beispielsweise um die Lautstärke zu regeln oder die drahtlosen Verbindungen zu deaktivieren. Es sind drei USB-Anschlüsse vorhanden, was für ein Gerät in dieser Klasse ausreichen sollte. Und es gibt nicht nur einen Slot für SDs, sondern auch ein Schlitz für ExpressCards.

Im Gerät taktet ein Intel Atom-Prozessor (Es gibt auch eine VIA Nano Version), 2 GB flüchtiger Speicher sind in DDR II SO-DIMMs da, 12.1 Zoll bietet der Bildschirm, der eine LED-Hintergrundbeleuchtung hat. Dahinter wirkt ein Intel GMA 950 Chip, welche sofort erkannt und eingesetzt wurde. Die Festplatte ist eine SATA mit 160 GB Platz. Die integrierte Kamera bietet 1.3 MegaPixel, welche ich mit Cheese bediene. Weitere Informationen zu den Spezifikationen gibt es hier zu lesen.

An einigen Stellen im Internet habe ich von Interrupts gelesen, die unter Linux bei diesem Gerät auftreten würden. Bisher begegnete ich diesem Verhalten erst einmal. Beim Booten blieb der Rechner stehen, bis ich eine Taste betätigte, dann ging es weiter. Das passiert aber bisher erst einmal, wobei ich den Rechner gesamthaft erst ungefähr 30 mal gestartet habe. DIe Akku-Laufzeit kann ich im Moment noch nicht so gut beurteilen, weil ich im Akku-Betrieb mein Android-Telefon per USB angeschlossen habe, welches dann zusätzlich noch Spannung aufnimmt und die Akkulaufzeit beeinflusst. Mit dem Telefon im Schlepptau zeigt die Energie-Verwaltung eine Laufzeit von knapp drei Stunden an. Das vollständige Aufladen des Akuus dauert etwa zweieinhalb Stunden.

Die Tastatur finde ich ganz gut, die behagt mir sehr, ist weich zu bedienen und unterscheidet sich bis auf den Numlock kaum mehr von einer normalen Qwertz-Tastatur. Für mich ist es das ideale Gerät für unterwegs, da es doch noch leichter und kleiner ist als mein Lenovo R61 und dennoch ausreichend Komfort bietet. Das 12.1 Zoll Gerät sehe ich als die ideale Zwischenform inmitten von Notebooks und für mich zu kleinen 10 Zoll-Geräten oder gar Handys. Allerdings sind die 12.1 Zoll auch ein Grund, im Gerät kein klassisches Netbook mehr zu sehen, sondern eher bereits ein Notebook. Mir ist das ziemlich wurscht. Mir gefällt das Gerät, es funktioniert auch mit Ubuntu recht flott und ich arbeite gerne damit.

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von Roman Hanhart am 09.03.2010 12:30 in Windows XP


Nico Hartung (xyznico)

STEAM goes Mac OS X

Gestern hat es VALVE offiziell bestätigt – es wird STEAM bald für den Mac geben! Die erste Version die im April erscheint soll Left 4 Dead 2, Team Fortress 2, Counter-Strike, Portal und die komplette Half-Life Serie unterstützen.


Link: Valve bringt STEAM auf den Mac auf aptgetupdate.de

von Nico am 09.03.2010 11:31 in VALVE


(trompetenkaefer)

Xorg 1.8 bekommt ein Verzeichnis xorg.conf.d / HAL wird aus Squeeze, Ubuntu, Archlinux und Fedora entfernt

Derzeit befindet sich die Linuxwelt wieder stärker im Umbruch als sonst.

Xorg 1.8

Der Xorg-Server 1.8 der am 31.03.10 erscheinen soll, hat keine Abhängigkeit mehr von HAL, deswegen werden erkannte Geräte, Konfigurationen etc. im neuen Verzeichnis /etc/X11/xorg.conf.d/ gespeichert. So wie ich den Artikel von Phoronix zu xorg.conf.d verstehe, können Änderungen in Zukunft entweder direkt unter xorg.conf.d vorgenommen werden oder ganz traditionell in der xorg.conf. Mal gucken wie das funktioniert, da bin ich schon sehr neugierig :)

Im englischen Archlinux-Forum gibt es auch schon Threads dazu.

HAL Entfernung

Da Xorg 1.8 und Gnome 2.30 kein installiertes bzw. aktiviertes HAL voraussetzen, haben sich die Debianentwickler dazu entschlossen HAL aus Squeeze zu entfernen.

Bei Fedora gibt es auch schon einen Wikieintrag zur Entfernung von HAL, auch Ubuntu entfernt HAL, ebenso wie Archlinux.

HALs Aufgaben werden auf:

It is now obsoleted by udisks (né DeviceKit-disks) and upower (né DeviceKit-power), as well as libudev (udev) for device discovery.

verteilt.

Gefunden via Debianforum / Zusammenfassung von KBDCALLS


von trompetenkaefer am 09.03.2010 10:20 in Xorg


Roman Hanhart (Thurgau)

Einmal entwickeln – mehrfach anwenden

Der reiche Kanton Zug gibt sich die Ehre und veröffentlicht seine Verwaltungssoftware iZug unter GPL der SIK für andere Behörden. Ein sehr wichtiger Schritt in der Schweiz, wo die freie Software in den Behörden noch nicht überall als echte Alternative gesehen wird. ProLinux weiss dazu:

iZug bietet ein WebCMS, einen Online-Schalter, einen virtuellen Arbeitsplatz, Arbeitsräume für interne und externe Zusammenarbeit sowie eine Aufgaben- und Terminverwaltung. Die Lösung ist im Kanton Zug seit Juni 2009 im Einsatz und wird täglich von 1500 Kantonmitarbeitern und über 400 externen Benutzern eingesetzt. Zu den besonderen Vorzügen zählen die Betreiber, dass das eGovernment-Portal, Extranet und Intranet auf demselben Erscheinungsbild und denselben Bedienungsformen beruhen.

Die Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit hat bekannt gegeben, dass Bund, Kantone und Gemeinden mit der neuen Lösung eine moderne Anwendung im Bereich der eGovernment- und Intranet-Portale lizenzfrei übernehmen und auf ihre Bedürfnisse anpassen können.

Als Basis dient das CMS-System plone, welches ebenfalls unter der GPL lizenziert ist. Bei ubuntuusers.de ist dazu zu lesen:

plone ist ein benutzerfreundliches CMS, das über sogenannte Produkte modular erweitert werden kann. Es basiert auf dem leistungsfähigen Python-Applikationsserver Zope. Das System zeichnet sich durch hohe Skalierbarkeit und eine aktive Open-Source Community aus.

Ich freue mich sehr für diese Entwicklung und hoffe, dass iZug nicht nur rege benutzt wird, sondern dass sich dadurch der Gedanke der freien und offenen Software in den Köpfen unserer Regierung und Verwaltung durchsetzen vermag.

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  • 20. November 2009 -- PCPraxis-Sonderheft OpenSource (0)

von Roman Hanhart am 09.03.2010 07:15 in SIK


Stephan Doerner (Hackmeck)

Flucht aus dem iGefängnis: HTML5

Kaum etwas hat große Teil der aktiven Internetnutzerschaft so aufgewühlt wie die Vorstellung von Apples iPad. Scheint es doch auf dem ersten Blick das fortzusetzen, was sich bereits mit Facebook & Co zunehmend als Trend im Netz abzeichnet: Die zunehmende Dominanz geschlossener und kontrollierter Plattformen - fast so wie zu Zeiten von AOL & Co.

Mit dem iPad weitet Apple das iPhone-Konzept erstmals auch auf große Geräte aus: Der US-Konzern hat den Finger drauf, welche Apps auf dem Gerät laufen. Legal können Programme für das Gerät nur über den App Store erworben werden. Bei jeder App verdient Apple kräftig mit und Konkurrenzprodukte werden einfach nicht zugelassen.

Man stelle sich den Aufschrei vor, Microsoft hätte auf PCs, auf denen Windows läuft, Konkurrenzprogramme zu Office & Co einfach nicht zugelassen. Kommt also die Apple-Diktatur? Schon leuchten die Augen der Verlage, weil sie hoffen, mit dem Heilsbringer Steve Jobs sei endgültig die Freiheitsideologie des Internet am Ende und man könne jetzt endlich zum Hauptzweck des Internets, dem Geldverdienen, kommen.

Man kann das nun als paradigmatisches Ende des Internets beklagen oder als magische Revolution bejubeln. Letztlich ist das iPad nur die konsequente Fortsetzung einer technischen und wirtschaftlichen Entwicklung, die Steve Jobs selbst begonnen hat. Schließlich war schon das Betriebssystem für den ersten Macintosh ein Sakrileg, weil es mit seiner geschlossenen Struktur der "Open Access"-Ethik der Computerwelt widersprach.

Quelle: sueddeutsche.de

Die Rückkehr der Freiheit: HTML 5

Doch die feuchten Verlagsträume von einer Jobs-Diktatur, bei der sie sich wenigsten an den herunterfallenden Krümeln des großen Apple-Kuchens laben können, könnten jäh zu Ende sein: Auf dem iPad läuft ein Browser, der den neuen HMTL-Standard HTML5 unterstützen wird. Mit HTML5 ist fast alles möglich, wofür man bisher proprietäre Technologien Flash & Co brauchte - und das in einer komplett plattformunabhängigen Technologie.

Steve Jobs weiß, dass er mit Apple auf absehbare keine vergleichbare Marktdominanz wie Microsoft erreichen kann und ist in diesem Fall daher sogar ausnahmsweise ein Förderer des freie Formats. Ihm wird nachgesagt, Adobes Flash auf iPhone und iPad absichtlich zu boykottieren, um die proprietäre Technologie zu verdrängen und HTML5 zum Durchbruch zu verhelfen. Der Grund: Die Windows-Version von Flash ist der für Apple weit überlegen, weil die Entwickler wenig Ressourcen auf die alternativen Plattformen Mac und Linux verwenden. "Wann immer ein Mac abstürzt, ist es wegen Flash", soll Jobs gesagt haben.

Google verfolgt mit Chrome OS von vorne herein den HTML5-Ansatz und fordert Entwickler auf, direkt für das Web zu entwickeln. Die Daten sind überall verfügbar und der Nutzer ist - anders als bei Apps - an kein Gerät und keine Plattform gebunden.

Man sagt, Menschheitsentwicklungen vollzögen sich normalerweise in dem Tempo zwei Schritt nach vorne, einer zurück. So gesehen ist der iPad vielleicht ein Rückschritt aber nur, um den die nächsten beiden Schritte nach vorne einzuleiten.

von Doener am 09.03.2010 00:01


08.03.2010

Sven Kissner (chimaera)

Turning the tables – rediscovering music

Some weeks ago my external HDD died and took most of my re-digitalized audio-collection with it. This was actually a very cleansing occurrence and I decided to put music back to where it belongs. And I do not mean the heading-straight-towards-terabyte wide opens of current harddisks, which do a very successful job in robbing music [...]

08.03.2010 13:06


To England it is!

Actually, I’m already here. I nearly managed to let two years pass since my last entry. I don’t know why I even bother. Anyway, my pursuit of a bachelor degree led me to Bath. For the next five weeks I will perform acoustic model measurements at the local university under the wings of a well [...]

08.03.2010 13:06


Dennis Klein (dieta)

Mac OS X Server Software Update Service – if it does NOT work

Hey guys, I was fighting for 3 days with the Software Update Service that Snow Leopard Server provides to the connected clients. My problem was, that I just get an information, that the server was not reachable. Well, I’m not 100% sure yet, what was the issue, I think I have done 2 mistakes while doing [...]

08.03.2010 13:05


The 10TB Mac mini Snow Leopard Server Project

Hi guys, maybe some of you were wondering that I’ve written something about Mac OS X Server yesterday. Well, the truth is, that with the 30″ Cinema HD Display, I’ve also ordered a Mac mini Snow Leopard Server. Planned as Media-Station & Server-mixture in the living room, it turned out, that this will not work as [...]

08.03.2010 13:05


Christoph Langner (Chrissss)

Zugangskontrolle für Eltern mit Gnome Nanny

Auf ubuntuusers.de schlagen immer wieder Eltern auf, die den “Computer-Konsum” ihrer Kids in Grenzen weisen wollen. Bislang gibt es für Linux kaum benutzerfreundliche Programme über die man Zugangskontrollen zum Rechner wie auch zu Programmen bzw. dem Internet einrichten und Verwalten könnte. Bis auf timeoutd und Dansguardian gibt es wenig Initiativen Eltern mit Software zu unterstützen.

Aktuell gibt es jedoch mit Gnome Nanny und Timekpr zwei Programme, die das Thema neu aufrollen möchten. Während Timekpr nur die Zeit reglementieren kann, die ein Benutzer den Rechner verwenden darf, möchte Gnome Nanny die Thematik umfassend lösen. Mit der Nanny kann man folgendes Regeln…

  • Zeiträume (Von X bis Y Uhr)
  • Zeitdauern (X Stunden pro Tag)
  • Webbrowser (Von X bis Y Uhr, Z Stunden pro Tag)
  • Emailprogramme (Von X bis Y Uhr, Z Stunden pro Tag)
  • Chatprogramme (Von X bis Y Uhr, Z Stunden pro Tag)
  • Zugang zu Internetseiten nach Black und White-Lists

…allerdings – und das ist der Haken an der Sache – sind in der aktuellen Version 2.29.3 wohl noch viele Dinge nicht implementiert. Zwar funktionierte die zeitgesteuerte Zugangslimitierung zum Rechner gut, doch alle anderen Funktionen noch gar nicht.

Ich konnte in einem kurzen Test Firefox starten, obwohl der Benutzer zu diesem Zeitpunkt das gar nicht hätte tun dürfen und ich konnte Webseiten aufrufen, die eigentlich auf der Blacklist standen. “Fiesere” Dinge wie das Starten eines von mozilla.com heruntergeladenen Firefoxes habe ich erst gar nicht probiert.

Wer sich sein eigenes Bild machen möchte, der kann Gnome Nanny unter Ubuntu sehr leicht installieren. Das Projekt betreibt eine Launchpad-Seite inklusive einer PPA-Paketquelle aus der man das Programm für Ubuntu Jaunty, Karmic und Lucid installieren kann. Führt je nach von euch genutzer Ubuntu-Version die folgenden Befehle aus, um die Paketquelle zu eurem System hinzuzufügen…

Ubuntu Karmic Koala 9.10 und Lucid 10.04

$ sudo add-apt-repository ppa:nanny

Ubuntu Jaunty Jackalope 9.04

$ sudo bash -c "echo 'deb http://ppa.launchpad.net/nanny/ppa/ubuntu jaunty  main' >> /etc/apt/sources.list"
$ sudo apt-key adv  --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys 132D48BA

Anschließend könnt ihr Gnome Nanny über…

$ sudo apt-get update && sudo apt-get install nanny

…installieren. Nach der Installation findet Ihr das Programm im Menü unter “System -> Systemverwaltung -> Black Lists” bzw. “System -> Systemverwaltung -> Parental Control”. Die im Hintergrund laufenden Dienste starten automatisch.

Gnome Nanny unter Ubuntu Karmic

In Parental Control könnt Ihr pro Benutzerkonto Zeiträume festlegen, in denen sich der Account am System anmelden kann. Meldet sich ein Benutzer an dessen Konto reglementiert ist, dann bekommt dieser beim Einloggen über ein Hinweisfenster mitgeteilt, wie viel Zeit ihm heute noch verbleibt. Läuft die Zeit ab, so wird der Benutzer nach einer Warnung automatisch abgemeldet.

Wie eingangs gesagt, noch funktionieren die restlichen Features nicht. Auch sehe ich viele Schwachstellen (Browser von Hand installieren, Browser-Binary umbenennen und Rechner notfalls per Live-CD starten, Chats im Browser) Aber vielleicht reicht ja manch einem Elternteil schon die zeitliche Limitierung der Accounts für die Kids.

Aktuell hat das Ikhaya dazu aufgerufen sich an der Diskussion zum Thema Linux bzw. Ubuntu für Kinder zu beteiligen. Vielleicht finden sich ja so Leute, die diese Projekte voran bringen.

von Christoph am 08.03.2010 12:37 in Zugangskontrolle


Roman Hanhart (Thurgau)

Erste Beta-Version Lucid Lync am 20. März

Inzwischen konnte man bei den üblichen Verdächtigen in der Ubuntu-Szene einige Stimmen zum neuen Design von Ubuntu 10.04 (Lucid Lynx) lesen. Ich halte mich da schön brav raus, weil es ja jedem Benutzer frei gestellt ist, ein anderes Theme zu nutzen oder das bestehende anzupassen. Welche Knöpfe links oder rechts hingehören und ob Lila eine schöne Farbe wäre, sind Diskussionen, die nirgends hinführen, finde ich. Entweder gefällt es einem und man nutzt es, oder man sucht sich halt ein anderes Theme oder passt das Zeug an. Gerade Diejenigen, die sich gegen das neue Design ausgesprochen haben, besitzen genug Fachwissen, um die Sachen anzupassen.

Vor einigen Tagen habe ich mir die 3. Alpha-Version heruntergeladen, auf einen USB-Stick kopiert und damit mein Lenovo ThinkPad R61 gestartet. Es gab dabei aber einige Fehler, so dass ich die Übung abgebrochen habe. Der Plan sieht ja vor, dass alsbald die erste Beta-Version zur Verfügung steht und die werde ich mir wieder anschauen. Die Termine sahen einst folgendes Vorgehen vor, das wurde aber angepasst:

18. März 2010 1. Beta-Version (neu am 20. März)
8. April 2010 2. Beta-Version (neu am 23. April)
22. April 1. und einziger Release Candidate (neu am 25. April)
26. April 2010 Final Release von Lucid Lync

In der Regel kann man sich bei Canonical sehr gut auf die Terminplanung verlassen. Soweit ich mich erinnern kann, gab es bloss eine Verspätung bei der LTS Dapper Drake.

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von Roman Hanhart am 08.03.2010 07:15 in Ubuntu


07.03.2010

Sascha Khorchidi (skhor)

kein leichtes Endspiel

Das hatte ich mir anders vorgestellt. Grad Tabellenführer geworden, dann auch noch drei Punkte Vorsprung herausgeholt, und eine klar vorteilhafte Tordifferenz. Grad wollt ich schon meinen, die Rückrunde werde jetzt langweilig und meine Titelverteidigung nur noch eine Frage von wenigen Wochen Geduld.

Aber nix da! Schon kommt die Niederlage.

Ausgerechnet gegen BVB FOR EVER, das Spiel war in der Hinrunde doch noch der Startschuss zu meiner Serie von 12 Siegen bis zur Winterpause.

von skhor am 07.03.2010 23:46 in Kicker-Managerspiel 09/10


Rainer Unkenstein (Unki)

Der Frühling kommt

Krokusse im Vorgarten in Essen

...bestimmt.
Herrliches Wetter war heute - von drinnen sah es auch warm aus (waren aber nur so ca. +5°C).
Die Krokusse auf dem Balkon blühen schon :-)

von yvonne@ruby-team.net (Yvonne Bentele) am 07.03.2010 20:29 in wetter


Niels Nowatzki (novalix)

Notiz

  1. Wenn man ein Datenbankbackup einspielt, sollte man vorher sicherstellen, dass es sich wirklich um die richtige Datenbank handelt, und nicht um eine längst veraltete Version.

  2. Unbedingt die Gewohnheit beibehalten, zusätzlich zu den einzelnen Backups noch einen Dump aller Datenbanken durchzuführen.

07.03.2010 19:37 in Technik


Sabine Becker (AtariFrosch)

ALSA als CPU-Fresser

Nach einigem Herumexperimentieren habe ich endlich den Radiostream auf dem Zweit-PC seefunk am Laufen. Allerdings gibt es da noch eine sehr störende Kleinigkeit. audacious scheint auf diesem System extrem hungrig nach CPU-Leistung zu sein:

audacious benötigt über 50% CPU

Das ist ein P IV mit 2,6 GHz! Auf meinem Hauptrechner (1533 MHz, Soundkarte CMI8738) braucht audacious beim Abspielen eines MP3 unter 1 % CPU. Selbst darkice braucht hier weniger; normalerweise ist darkice auf einem streamenden PC der Haupt-CPU-Fresser. Der Stream lief während dieses Screenshots mit 128 kBit/s (MP3).

Eine Suche im Netz brachte mir erstmal nur diese Fehlermeldung aus Ubuntu. Auch da scheint das Soundsystem überlastet zu sein, und zwar sowohl unter unterschiedlichen Audiosystemen als auch mit unterschiedlichen Soundkarten. Der dort genannte Kernel ist aktueller als meiner, bei mir ist es der Standard-Kernel aus Debian Lenny, 2.6.26-2-686 #1 SMP. Allerdings habe ich keine „hiccups”, so stark ist die Belastung dann auch nicht.

Trotzdem sind 50 % CPU-Last allein für einen Audio-Player auf so einer CPU einfach zu viel. Das gefällt mir nicht. Der soll ja nicht heißlaufen, nur weil da mal ein paar Stunden lang gestreamt oder auch einfach nur Musik gehört wird.

Schließlich fand ich noch das hier: xmms2d consuming too much CPU. Der Fall wird schließlich geschlossen mit „Problem dissapeared. Kernel 2.6.26-gentoo and alsa-driver 1.0.17”. Ahja. In Lenny ist alsa auf Version 1.0.16.

Ich seh’ schon, ich muß einen Bugreport bei Debian einreichen … vielleicht bau ich aber auch einen neuen Kernel. ;-)

[Update 2010-03-07 19:38] Auch unter Kernel 2.6.33 benötigt audacious über 50 % der CPU-Leistung. Nach kurzer Zeit schaukelt er sich sogar auf über 80 % hoch, die abgespielte Musik hat alle paar Sekunden regelmäßigen Schluckauf. Damit ist das wohl kein Debian-, sondern ein echtes Kernelproblem. [/Update]

[Update 2010-03-07 21:50] von Kwadronaut aus identi.ca kam der Tip, im audacious mal den Sample Rate Converter auszuschalten. Das war’s. Die Last ist wieder normal. [/Update]

von frosch am 07.03.2010 16:35 in Software


(Hoshpak)

Prozess gegen Jörg Tauss beginnt am 18.Mai

Wie dieser selbst über Twitter bestätigt, wird der Prozess gegen den ehemaligen SPD-Politiker und Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss wegen des Vorwurf des Besitzes kinderpornographischer Dateien am 18.Mai vor dem Landgericht Karlsruhe beginnen.

Zu den genauen Hintergründen der Ermittlungen gegen den mittlerweile zur Piratenpartei übergetretenen Politiker möchte ich an dieser Stelle auf meine vergangenen Blogeinträge verweisen.

Je nachdem, ob man dem ORF oder heise glaubt, sind vier oder fünf Verhandlungstage angesetzt.

Digg Technorati Wikio del.icio.us Facebook MySpace Twitter Google Bookmarks MisterWong.DE Identi.ca Slashdot Yigg StumbleUpon email RSS PDF
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von Helmut am 07.03.2010 12:29 in Tauss


(trompetenkaefer)

Schneller in der Konsole mit Yakuake

Wer schnell mal einen Terminal einblenden möchte, um z. B. den Upgradevorgang oder den Kompiliervorgang zu überwachen, sollte sich Yakuake mal näher ansehen. Yakuake (Yet another Kuak) ist ein KDE-Terminal, der sich wie beim Spiel Quake vom oberen Bildschirmrand einblenden lässt. Eben ideal um langwierige Vorgänge in der Konsole zu überwachen oder schnell mal einen Befehl auszuführen.

Standardmäßig lässt sich Yakuake nach dem Start mit F12 ein- und ausblenden. Eine gute Übersicht zu weiteren Tastenkombinationen bietet der entsprechende UU-Wiki-Eintrag.

Yakuake Terminal

Auch Gnome-Nutzer müssen auf dieses Funktionalität nicht verzichten, für Gtk-Umbgebungen gibt es den Fork Guake. Screenshots für Guake gibt es bei der englischen Wikipedia.


von trompetenkaefer am 07.03.2010 08:19 in Terminal


Stephan Doerner (Hackmeck)

Bill Maher hat es geschnallt

I have the theory that news are now driven not by editors who know anything, I think it's driven by people who are fucking off at work, who are surfing the internet. And people at the Fox Website know: If they put a headline like 'Child directs traffic at JFK' - that's what's gonne get the poeple to click on their website. It's terrible. It's like the country is run by 'America's funniest home videos'.

Bill Maher in der Sendung Real Time with Bill Maher

Oder um es mit Steve Jobs zu sagen:

When you're young, you look at television and think, there's a conspiracy. The networks have conspired to dumb us down. But when you get a little older, you realize that's not true. The networks are in business to give people exactly what they want. That's a far more depressing thought. Conspiracy is optimistic! You can shoot the bastards! We can have a revolution! But the networks are really in business to give people what they want. It's the truth.

von Doener am 07.03.2010 01:16


06.03.2010

Roman Hanhart (Thurgau)

Deimhart beim Hackerfunk

Dirk und ich durften heute beim Radio LORA und der Sendung Hackerfunk zu Gast sein. Unsere Gastgeber, Martin und Axel, haben durch die Sendung geführt, in der wir über Podacasting sprachen. Wir konnten dabei über unsere ersten Erfahrungen bei Deimhart sprechen. Dort sind wir ja noch nicht so lange aktiv, vergangenen Montag veröffentlichten wir die elfte Folge. Es hat grossen Spass gemacht, an der Livesendung mitzuwirken.

Die Sendung wird bald auf der Website vom Hackerfunk nachzuhören sein und wir dürfen sie auch bei Deimhart als Podcast anbieten. Während den Musikpausen, welche übrigens beim Hackerfunk immer aus freien Titeln besteht, konnten wir ein paar Bilder schiessen, welche ich bei tuxhart abgelegt habe.

Vielen Dank für die Gastfreundschaft vom Hackerfunk! Vielleicht können wir wieder mal etwas zusammen tun.

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  • 10. Februar 2010 -- Eine Chance für Gwibber (5)

von Roman Hanhart am 06.03.2010 23:36 in Radio


Christoph Langner (Chrissss)

Warnung an Beta-Tester von Ubuntu Lucid mit Nvidia-Karten

Laut Nvidia betrifft der Fehler, der die die Lüfterregelung einiger GeForce-Karten nicht korrekt funktionieren lässt (heise online berichtete darüber), nicht nur den Windows-Treiber, sondern auch die Linux-Treiber in der Version 195.36.08 (aktuell in den Archiven von Ubuntu Lucid) sowie 195.36.03.

Ich persönlich kann auf einem Lenovo Ideapad S12 mit Nvidia ION-Chipsatz keine Probleme feststellen, doch wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte den proprietären Nvidia-Treiber deaktivieren. Öffnet dazu “System -> Systemverwaltung -> Hardware-Treiber” und deaktiviert den Nvidia-Treiber. Nach einem Neustart lädt euer System automatisch den freien Nouveau-Treiber, bei dem dieses Problem nicht auftritt.

Anwender von Ubuntu Karmic oder älter brauchen keine Angst haben und müssen auch nicht auf einen anderen Treiber umstellen. Ubuntu ändert nach der Freigabe die Pakequellen nicht mehr. Dieser aktuelle Treiber ist nicht in den Paketquellen aller aktuellen freigegebenen Ubuntu-Versionen enthalten. Nur Anwender, die den 195.36.08er Nvidia-Treiber von Hand installiert haben, sollten schauen ob sie nicht lieber wieder auf den ursprünglichen Treiber wechseln sollten.

Wie es bei anderen Linux-Distributionen aussieht, weiß ich leider aktuell nicht. Eventuell sind Entwicklungsversionen von Fedora oder OpenSuse betroffen. Überprüft am besten die Versionsangabe des Treibers. Problematisch sind wie eingangs erwähnt die Versionen 195.36.08 und 195.36.03.

(via ubuntu-devel Mailingliste)

von Christoph am 06.03.2010 13:49 in Warnung


Helmut Roewer (Dunkelangst)

Midnight Commander

Seit 1995 nutze ich das Internet. Damals hat mir mein Vater seinen alten Rechner geschenkt, da ihm dieser zu Leistungsschwach geworden ist. Auf der anderen Seite denke ich auch, dass er mir eine Freude machen wollte, denn diese Kiste war schneller als die von meinen Freunden. Mein erster Rechner war ein 486er DX2 mit 16 [...]

von Dunkelangst am 06.03.2010 04:18 in Konsole


Sabine Becker (AtariFrosch)

Küche unter Wasser

Es gibt sicher schönere Möglichkeiten, das Wochenende zu beginnen. Ich hatte am Freitag nach einer Foto-Tour im Botanischen Garten der Universität noch eine Ladung Wäsche in die Maschine gestopft und gleich laufen gelassen, und nachdem die fertig und aufgehängt war, wollte ich mir eine Pizza holen und ins Chaosdorf gehen. Als ich nach dem Schleudergang in die Küche kam, traf mich fast der Schlag: Der größte Teil des Fußbodens war mit Wasser bedeckt.

Also holte ich erstmal einen Eimer und alles an Lappen, was ich finden konnte, und putzte das Gröbste auf. Dann wollte ich die Wäsche aus der Maschine holen, öffnete das Bullauge, und prompt kam mir noch ein Schwall Wasser entgegen. Die Maschine hatte offenbar überhaupt nicht abgepumpt. Wieso sie trotzdem geschleudert hatte, ist mir ein Rätsel. Jedenfalls durfte ich nach den ersten etwa sechs Litern nochmal etwa drei Liter aufputzen. Dann holte ich die Wäsche raus, stellte aber vorher eine große Wäscheschüssel drunter. Die Wäsche warf ich dann erstmal in die Badewanne.

Nun standen da immer noch einige Liter Wasser in der Trommel, und ich traute mich erstmal nicht, die Maschine abpumpen zu lassen. Mit einem undichten Abwasserschlauch hätte ich mir dann die Küche ja gleich wieder unter Wasser gesetzt. Allerdings stellte ich fest, daß auch in der Spüle das Wasser nur sehr zögerlich ablief. Der Abwasserschlauch der Waschmaschine mündet in den Siphon der Spüle.

In einer Verschnaufpause meldete sich Dunkelangst via Jabber und fragte nach, weil ich eigentlich gesagt hatte, daß ich zu einer bestimmten Zeit im Chaosdorf sein wollte. Als er von dem Malheur erfuhr, kam er sofort vom Clubraum rüber, um zu helfen. Er fand dann heraus, daß das Wasser am Siphon steckenbleibt.

Die Reinigung mit einem „Pömpel” brachte nur kurzfristig Erfolg. Danach kippten wir den Rest meines WC-Reinigers in den Spülenabfluß. Ich wollte das eigentlich erstmal vermeiden, weil der Siphon aus Kunststoff besteht, aber offenbar wurde der durch den WC-Reiniger nicht angegriffen. Danach lief das Wasser aus dem Spülbecken einwandfrei ab. Also startete ich die Maschine nochmal mit dem Programm „Kurzschleudern”, welches das Abpumpen enthält. Reines Abpumpen gibt es nicht. Danach lief zwar noch Wasser von unten ins Spülbecken, aber bei 2 cm blieb die Höhe, obwohl die Maschine weiter abpumpte. Nach dem Abpumpen floß das Wasser restlos ab. Hier nochmal ein großes Dankeschön an Dunkelangst für die prompte Hilfe :-)

Heute versuche ich dann nochmal eine komplette Wäsche, denn das, was jetzt in meiner Badewanne liegt, duftet nicht gerade nach Veilchen. Und am Montag werde ich dann wohl zusammen mit dem Sozialarbeiter die komplette Reinigung des Siphons angehen. Ich befürchte, wenn ich das allein versuche, krieg ich die Rohre hinterher nicht mehr zusammen. Ist ja schließlich kein PC. ;-)

Wenigstens ist das jetzt die „billigste” aller möglichen Ursachen. Einen defekten Abwasserschlauch auszutauschen wäre zumindest sehr aufwendig gewesen, so wie der verläuft. Und eine andere Waschmaschine zu bekommen plus kräftige Leute, die die alte die fünf Stockwerke runter und die neue hochtragen … da möchte ich gar nicht dran denken. Dann lieber Siphon putzen.

von frosch am 06.03.2010 00:45 in fail


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